| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen bad neuenahr ahrweiler.jpg | Karte Bad Neuenahr Ahrweiler in Deutschland.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Rheinland-Pfalz | bgcolor="#FFFFFF" | bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Ahrweiler | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 99 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 63,4 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 27.535 (31. Dezember 2002) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 436 Einwohner je km² (Kreis AW: 166) | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 53474 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 02641 | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | AW | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeschlüssel: | 07 1 31 007 | bgcolor="#FFFFFF" | Gliederung des Stadtgebiets: | 13 Ortsteile | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 116 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.bad-neuenahr-ahrweiler.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | stadt@bad-neuenahr-ahrweiler.de | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Dr. Hans-Ulrich Tappe (CDU) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Kommunal-Wahlergebnis von 2004:
ahrweiler_axb01.jpgWirtschaft: Bad Neuenahr-Ahrweiler ist ein bekannter Kurort mit kohlensäurehaltigen Natronthermen an der Apollinarisquelle. Es liegt mitten im Weinanbaugebiet Ahr, in dem hauptsächlich Rotweinreben angepflanzt werden; die namhaften Ahr-Weine werden überall nach Deutschland und in die ganze Welt exportiert. Des Weiteren steuern Industriebetriebe wie Apollinaris, Morgan Rekofa und Sachs (Boge) ihren Teil zur wirtschaftlichen Stabilität des Ortes bei. Daneben ist die Bundeswehr mit dem Logistikzentrum des Heeres großer Arbeitgeber für die Menschen vor Ort. Der Tourismus muss für die Mittelstadt als weiterer wichtiger Wirtschaftszweig genannt werden. Vor allem Ahrweiler mit seinem sehenswerten Altstadtkern ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Viele Wander- und Radwege ziehen zudem Touristen an.
Verkehr: Die Stadt besitzt zwei Bahnhöfe (Ahrweiler, Bad Neuenahr) und drei weitere Haltepunkte (Walporzheim, Ahrweiler Markt und Heimersheim) an der Ahrtalbahn, die über einen Stundentakt eine schnelle Verbindung mit Remagen und Bonn mit der Eisenbahn vermittelt. An das Fernstraßennetz ist Bad Neuenahr-Ahrweiler über die Autobahnzubringer 571 und 573 an die Bundesautobahn 61 angeschlossen.
Im Stadtteil Ahrweiler ist die 1996 gegründete und 2002 umbenannte Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ansässig, welche als zentrale Ausbildungsstätte des Bundes im Bereich des Bevölkerungsschutzes fungiert.
In Bad Neuenahr-Ahrweiler gibt es drei Gymnasien: Im Stadtteil Bad Neuenahr sind das Peter-Joerres-Gymnasium und das Are-Gymnasium untergebracht, in Ahrweiler befindet sich die Klosterschule Kalvarienberg, welche in jüngster Zeit ebenfalls für männliche Schüler die Gymnasiums-Türen öffnete, während zuvor nur Mädchen zugelassen waren. Daneben gibt es zwei Realschulen: die Realschule Ahrweiler und eine Realschule, welche auch zur Klosterschule Kalvarienberg gehört. Ferner die Erich-Kästner-Hauptschule, eine Sonderschule (Don Bosco-Schule) sowie eine berufsbildende Schule. Die Stadt hat drei Grundschulen, je eine im Stadtteil Heimersheim, Ahrweiler und Bad Neuenahr.
In Ahrweiler selbst gibt es viele prächtige, aufwändig restaurierte Fachwerkhäuser und eine gute erhaltene mittelalterliche Stadtmauer mit teilweise noch vorhandenem Graben. Alle vier Stadttore, Ober-, Walporzheimer oder Gisemer Tor, Nieder- oder Rheintor, Adenbach- oder Winzertor und Ahrtor sind erhalten. Die Tore sind sehr unterschiedlich gebaut, zwei sind Doppelturmtore (Ahrtor, Niedertor), zwei Dreimauertore (an der Stadtseite offene, portallose Tore). Das Obertor wurde 1500 auf der offenen Stadtseite mit einer vierten Mauer versehen, hat seitdem zwei Portale. Das Adenbachtor - benannt nach dem wüst gefallenen Flecken Adenbach - wurde erst 1974 nach 285 Jahren wiederhergestellt. Von den drei mitteralterlichen Wohntürmen ist nur der "Weiße Turm", der seit dem 17. Jh. statt des gotischen Helms eine oftmals erneuerte barocke Haube hat, und der Kolwenturm (Colventurm, oftmals umgebaut) am Adenbachtor erhalten (heute Burgrestaurant Adenbach). Der Schenkenturm nahe dem Obertor (auch Kautenturm, Runder Turm, Roter Turm) wurde 1811 abgerissen. Weiterhin sind zwei der sieben mittelalterlichen Adelshöfe, der (große) Blankhartshof (vormals Fischenicher Hof) und der Deutsche Hof, dazu zwei Klosterhöfe erhalten: der Prümer Hof und der Rodderhof. Nicht mehr existent sind die Adelshöfe Dalwigkscher Hof (vor dem Adenbachtor), Ehrensteiner Hof (neben dem Prümer Hof), Gymnicher Hof (Weinanbaugebiet), Kolwehof (nahe Adenbachtor) und der Eltzer Hof (ehemaliger (kleiner) Blankartshof) am Ahrtor.
Regelmäßige Stadtführungen finden während der Hauptsaison für Touristen statt.
Im Ortsteil Marienthal befand sich der inzwischen aufgegebene und weitgehend rückgebaute Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes, der im Verteidigungsfall zentralen Bundesorganen eine atomsichere Zuflucht bieten sollte. Ein kleiner, vom Rückbau ausgenommener Teil dieses "Regierungsbunkers" wird im Jahr 2007 als Museum des Kalten Krieges eröffnet.
Ort in Rheinland-Pfalz | Heilbad | Kurort
Bad Neuenahr-Ahrweiler | Bad Neuenahr-Ahrweiler | Bad Neuenahr-Ahrweiler
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