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Wappen Karte
Wappen Bad_Kleinen-pt.png
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Nordwestmecklenburg
Geografische Lage:
Höhe: 35 m ü. NN
Fläche: 23,43 km²
Einwohner: 3.738 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 160 Einwohner/km²
Postleitzahl: 23996
Telefonvorwahl: 038423
Kfz-Kennzeichen: NWM
Gemeindeschlüssel: 13 0 58 008
Adresse der Amtsverwaltung: Am Wehberg 17
23972 Dorf Mecklenburg
Website: www.bad-kleinen-info.de
>www.Bad-Kleinen.de
(z.Z. Baustelle)
Bürgermeister: Hans Kreher (FDP)
Lage der Gemeinde Bad Kleinen im Landkreis Nordwestmecklenburg
Bad_Kleinen_in_NWM.PNG

Bad Kleinen ist eine Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern am Nordufer des Schweriner Sees. Die Gemeinde wird vom Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen mit Sitz in der Gemeinde Dorf Mecklenburg verwaltet.

badkleinen.jpg

Geografie


Die Gemeinde Bad Kleinen liegt am Nordufer des Schweriner Sees, des drittgrößten Deutschlands, etwa auf halbem Wege zwischen der Landeshauptstadt Schwerin und der Hansestadt Wismar. Westlich von Bad Kleinen erhebt sich ein Endmoränenbogen entlang des Schweriner Sees, der den Seespiegel bis zu 40 m überragt. Über den Lostener See ist der Schweriner See durch den Wallensteingraben (der durch das Gemeindegebiet führt) mit der Wismarer Bucht verbunden Zu Bad Kleinen gehören die Ortsteile Fichtenhusen, Gallentin, Glashagen, Hoppenrade, Losten, Niendorf und Wendisch Rambow.

Verkehrsanbindung


Bad Kleinen liegt in Reichweite der Ostseeautobahn A 20 (Lübeck - Stettin) sowie der im Bau befindlichen A 241. Von Süden (aus Richtung Schwerin) und von Norden (aus Richtung Wismar) ist der Ort über die B 106 erreichbar. Bad Kleinen ist einer der wichtigsten Eisenbahnknoten Mecklenburgs. Hier kreuzen sich die Eisenbahnlinien von und nach Rostock, Schwerin, Wismar und Lübeck.

Persönlichkeiten


Sonstiges


Der Bahnhof von Bad Kleinen erlangte eine gewisse Bekanntheit, als dort am 27. Juni 1993 im Rahmen eines Einsatzes von Bundeskriminalamt und GSG 9 versucht wurde, zwei Mitglieder der Rote Armee Fraktion festzunehmen. Bei dem Einsatz kam es zu einem wilden Schußwechsel, bei welchem das RAF-Mitglied Wolfgang Grams und der GSG 9-Beamte Michael Newrzella unter zunächst ungeklärten Umständen tödlich getroffen wurden. Im Zuge von journalistischen Recherchen wurden öffentlich Zweifel laut, ob Grams nicht von den Polizeibeamten, bereits verletzt und wehrlos auf den Gleisen liegend, hingerichtet worden sei. Bundesinnenminister Rudolf Seiters übernahm umgehend die politische Verantwortung für den vermeintlichen Skandal und trat zurück. Die ausführlichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Schwerin erbrachten später keinerlei Anhaltspunkte für eine "Hinrichtung" Grams', sondern für einen Suizid des bereits angeschossenen Terroristen in aussichtsloser Lage.

Ort in Mecklenburg-Vorpommern

 

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