Bad Homburg vor der Höhe ist die
Kreisstadt des
Hochtaunuskreises in
Hessen und eine von sieben
Sonderstatusstädten des Landes. Sie liegt in 137 bis 250 m Höhe (ü. NN) (im Mittel 192 m) und hat etwa 52.000 Einwohner. Bad Homburg liegt im Ballungsraum
Rhein-Main und grenzt direkt an
Frankfurt am Main. Die amtliche Schreibweise ist Bad Homburg v.d.Höhe. Der Zusatz "Bad" wird seit 1912 geführt. Die Kurstadt gilt, ebenso wie weitere Taunusstädte, als bevorzugter Wohnort besserverdienender Berufspendler nach Frankfurt am Main.
Geografie
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Nachbargemeinden und -kreise
Bad Homburg grenzt im Norden an die Gemeinde
Wehrheim und die Stadt
Friedrichsdorf, im Osten an die Städte
Rosbach und
Karben (beide
Wetteraukreis), sowie die kreisfreie Stadt
Frankfurt am Main, im Süden an die Stadt
Oberursel, sowie im Westen an die Gemeinden
Schmitten und
Neu-Anspach.
Stadtgliederung
Eingemeindungen
Meyers5 Frankfurt Homburg.png
Die Eingemeindung der umliegenden Dörfer setzt
1901 mit
Kirdorf ein.
1937 folgt
Gonzenheim und
1972 Ober-Eschbach,
Ober-Erlenbach und
Dornholzhausen.
Bereits in mittelalterlicher Zeit kam es zur Übernahme des Dorfes Mittelstedten, wobei hier lediglich die Bevölkerung in die Stadt umgesiedelt und das Dorf aufgegeben wurde.
Neben den Eingemeindungen sind vor allem die in der Zeit der Hugenottenansiedlung von Homburg ausgehende Neugründung Friedrichsdorf (heute selbstständig), sowie die Wiederansiedlung von Menschen auf dem Gebiet der Wüstung Dornholzhausen (heute Stadtteil von Bad Homburg) zu nennen.
Geschichte
Die traditionelle lokale Geschichtsschreibung ging bisher davon aus, dass die dokumentierte Geschichte der Stadt Bad Homburg mit der Erwähnung der
Villa Tidenheim im
Lorscher Codex, verbunden mit dem Jahr
782, beginnen würde. Diese „Villa Tidenheim“ wurde mit der als „Dietigheim“ bezeichneten Altstadt gleichgesetzt. Auch in Straßennamen kam dies zum Ausdruck. Der Lokalhistoriker Rüdiger Kurth, der diese traditionelle Überlieferung auf Grund von Studien der Schriftquellen und der örtlichen Gegebenheiten bezweifelt hatte, initiierte im Jahre 2002 archäologische Ausgrabungen der Universität Frankfurt unter der Leitung von Professor Joachim Henning, die zeigten, dass es dort keine Hinweise auf eine Ansiedlung zwischen der Zeitenwende und dem 13. nachchristlichen Jahrhundert gibt. Insofern ist die Erwähnung des (W)
Ortwin von Hohenberch in der Eberbacher Zeugenreihe von etwa 1180 der erste konkrete urkundliche Beleg für die Stadt.
Schon 1962 wurden bei Ausgrabungen unter dem Hirschgangflügel des Bad Homburger Schlosses zwei Brandschichten entdeckt, die nach Ansicht des damaligen Ausgräbers Günther Binding auf zwei nacheinander errichtete, aber jeweils abgebrannte Turmburgen hinwiesen.
Erneute Grabungen der Universität Frankfurt im Bad Homburger Schloss im April 2006, ebenfalls durch Kurth initiiert und von Prof. Henning ins Werk gesetzt, führten zu der Entdeckung, dass es sich wohl nicht um zwei, sondern nur um eine Brandschicht handelt, die von einem Fachwerkbau (eventuell von einer Turmburg) stammt und durch begleitende Keramikfunde in das 12./13. Jahrhundert datiert werden kann. Höchstwahrscheinlich steht dieses Bauwerk also im Zusammenhang mit Wortwins "Burg". Möglicherweise befindet sich aber unter diesen Überresten noch eine weitere Kulturschicht aus früherer Zeit. Untersuchungen mit naturwissenschaftlichen Methoden (C-14-Bestimmung und mikromorphologische Analysen) werden zeigen, ob die zeitliche Zuordnung noch verfeinert werden kann.
Die Stadt Homburg erlangte um 1330 Marktrechte, wobei die Verleihungsurkunde als verschollen gilt.
Der Name der Stadt Homburg leitet sich von der Burg Hohenberg ab. Der Zusatz vor der Höhe ist urkundlich wahrscheinlich 1399 erstmalig belegt (siehe dazu das 2004 wieder aufgefundene "Repertorium der Urkunden der Landgrafschaft Hessen Homburg", Abteilung 310, Eintrag Nr. 59, im Stadtarchiv Bad Homburg ).
Landgrafenschloss mit Weissem trum.JPG | Bad-homburg-turm.jpg
Das Landgrafengeschlecht Hessen-Homburg wurde 1622 mit Friedrich I. begründet. Friedrich II. (1680 - 1708) erreichte Berühmtheit als Prinz von Homburg. 1866 wird Homburg in Folge des preußisch-österreichischen Kriegs preußisches Hoheitsgebiet.
Mit Aufkommen des Kurbetriebs ab Mitte des 19. Jahrhunderts, der sehr von der Einrichtung einer Spielbank profitierte, wandelte sich die Stadt zu einem international berühmten Bad. Insbesondere vom russischen Adel wurde Bad Homburg als Kurort geschätzt.
Der Kurbetrieb begann mit der Entdeckung des Elisabethenbrunnens 1834. Das erste Kursaalgebäude und die erste Spielbank in Homburg wurden 1841/42 durch die Gebrüder François Blanc (1806-1877) und Louis Blanc (1806-1852) errichtet (die später auch das Kasino in Monte Carlo (Spielbank von Monte Carlo) übernahmen, weswegen die Bad Homburger Spielbank auch als Mutter von Monte Carlo bekannt ist). 1860 wird die Stadt durch eine Bahnlinie (Homburger Bahn) mit Frankfurt verbunden.
1888 wird Bad Homburg im ganzen Kaiserreich bekannt, weil Wilhelm II. das Bad Homburger Schloss zu seiner Sommerresidenz erklärt. Auch seine Mutter, die Kaiserwitwe Viktoria wohnte mehrere Jahre dort. Ein häufiger Gast war auch König Eduard VII., der den Homburger Hut und die „umschlagfreie Gesellschaftshose“ einführte. Er weilte 32 mal in Bad Homburg zur Fastenkur.
Der heute im Bad Homburger Stadtteil Dornholzhausen in den Röderweisen gelegene Golfclub "Bad Homburger Golf Club 1899 e.V." ist der älteste Golfclub in Deutschland. Seine Anfänge hatte er im Bad Homburger Kurpark, wo sich das alte Clubhaus und noch bespielbare Teile des alten Golfplatzes befinden. Unweit davon steht die Russische Kapelle, die ebenfalls im Jahr 1899 durch das russische Zarenpaar geweiht wurde.
Horex-logo-regina.jpg | Horex war eine bekannte deutsche Motorradmarke der "Horex - Fahrzeugbau AG", die 1923 von Fritz Kleemann in Bad Homburg gegründet wurde.
Während der Kurbetrieb als Folge der beiden Weltkriege jahrelang stark zurückging, nahm die Bedeutung der Stadt als Sitz von Behörden und Verwaltungen zu. Schon im Herbst 1946 ordnete die Militärregierung die Gründung bizonaler Behörden an. Sitz der Verwaltungsstelle für Finanzen wurde Bad Homburg. Hier richtete am 23. Juli 1947 der Wirtschaftsrat der Bizone zur Vorbereitung der Währungsreform die "Sonderstelle Geld und Kredit" ein, deren Leiter Ludwig Erhard wurde. Nach der Gründung der Bundesrepublik mit der Hauptstadt Bonn blieben in Bad Homburg noch die Bundesschuldenverwaltung, das Amt für Wertpapierbereinigung und das Bundesausgleichsamt.
Im 20. Jahrhundert wurde Bad Homburg zu einem bevorzugten Wohnsitz der Frankfurter Oberschicht. Am 30. November 1989 wurde eines ihrer Mitglieder, der hier wohnende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank AG Alfred Herrhausen, durch ein Sprengstoffattentat getötet. Im Gefolge dieses Mordes kam es zu einer heftigen öffentlichen Kontroverse darüber, ob der Anschlag auf das Konto der Roten Armee Fraktion (RAF) gehen würde oder nicht. Eine endgültige Aufklärung des Verbrechens ist bis heute nicht erfolgt.
Politik
Oberbürgermeisterin ist Dr. Ursula Jungherr (
CDU). Seit der letzten Kommunalwahl im Jahr 2006 regiert eine schwarz-gelbe Koalition.
Wirtschaft
Die überdurchschnittlich hohe Kaufkraft der ansässigen Bevölkerung ist für den Bad Homburger Einzelhandel zum großen Vorteil, leider kann die Stadt die Kaufkraft nicht umfassend an sich binden, ein großer Teil fließt in den angrenzenden Frankfurter Einzelhandel ab. Politisch wird versucht, die Innenstadt attraktiv zu halten, indem Ansiedlungen z.B. von Discountmärkten in Stadtrandlage nicht gestattet werden. Dies führte allerdings zu einer rapiden Expansion der an das Bad Homburger Stadtgebiet angrenzenden Industriegebiete in Frankfurt-Nieder-Eschbach und Frankfurt-Kalbach.
Die besonders hohe Lebensqualität, die Bad Homburg bietet, führt dazu, dass die Bodenpreise in Bad Homburg zu den höchsten in der ganzen Bundesrepublik zählen.
In Bad Homburg sind unter anderen die Unternehmen Fresenius AG, Altana AG, Meda AB, Deutsche Leasing, Amadeus Germany, Basler Securitas Versicherungen, Hyvatec Bad Homburg, Lilly (Unternehmen), Linotype GmbH, PIV-Drives GmbH, Bridgestone Deutschland GmbH, Ringspann GmbH, Syzygy GmbH, Fujitsu Siemens Computers und die Quandt-Gruppe beheimatet.
Daneben ist die Stadt Sitz der Bundeswertpapierverwaltung, des Bundesausgleichsamtes, der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs, der Spielbank Bad Homburg und des Fernsehsenders rheinmaintv.
Wichtiger Wirtschaftsfaktor ist der Kurbetrieb, der auf die zahlreich vorhandenen Heilquellen gründet.
Verkehr
Ritter von Marx Bruecke.JPG
Von 1899 bis 1935 gab es hier eine elektrische
Straßenbahn Bad Homburg vor der Höhe der EAG vorm. W. Lahmeyer & Co. Dazu gehörte die 1900 eröffnete
Saalburgbahn zum
Römerkastell Saalburg im Taunus. Von 1910 bis 1962 fuhren elektrische Züge der
Frankfurter Lokalbahn AG von Frankfurt kommend entlang der Louisenstraße bis zum Markt, dann nur noch zum Alten Bahnhof (heute Rathaus). Die Strecke wird seit dem 19. Dezember 1971 von der Stadtbahnlinie
U2 nur noch bis in die Stadtteile Ober-Eschbach und Gonzenheim befahren. Seit 2005 wird erneut diskutiert, die Stadtbahnlinie U2 bis zum Bad Homburger Bahnhof weiterzuführen. Im Falle einer Umsetzung dieser Pläne, wird mit einer Fertigstellung bis 2010 gerechnet.
Außerdem ist Bad Homburg durch die S-Bahnlinie S5 (Homburger Bahn) mit Frankfurt verbunden. Bad Homburg ist weiterhin Endbahnhof der kommunalen Taunusbahn, die die Kreisstadt mit den Orten des Hintertaunus verbindet und in den Hauptverkehrszeiten nach Frankfurt Hauptbahnhof weitergeführt wird. In Bad Homburg existiert ein Stadtbusnetz, welches neun Tages- und sechs Abendlinien umfasst, sowie an Wochenenden einen Nachtbus nach Frankfurt am Main. Betreiber der Busse ist die Connex-Tochter Alpina Bad Homburg GmbH im Auftrag der Stadt.
Seit 1995 sind alle Verkehrslinien im RMV zusammengefasst.
Kirchen, Freikirchen und Religionsgemeinschaften
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- Christuskirche (evangelisch, Berliner Siedlung)
- Englische Kirche (1868-1914 als Gotteshaus für englische und amerikanische Kurgäste genutzt, heute Kulturzentrum, Stadtmitte)
- Allerheiligenkirche Russische Kirche (Russische Kapelle) (russisch-orthodox, Stadtmitte/Kurpark)
- Erlöserkirche (evangelisch, Stadtmitte)
- Gedächtniskirche (evangelisch, Kirdorf)
- Zur Himmelspforte (evangelisch, Ober-Eschbach)
- Waldenserkirche (evangelisch, Dornholzhausen)
- Evangelische Kirche (evangelisch, Gonzenheim)
- Herz-Jesu Kirche (katholisch, Gartenfeldsiedlung, Bistum Limburg)
- St. Elisabeth (katholisch, Ober-Eschbach, Bistum Mainz)
- St. Marienkirche (römisch-katholisch, Stadtmitte, Bistum Limburg)
- St. Johanneskirche (katholisch, Kirdorf, Bistum Limburg)
- Heilig Kreuz (katholisch, Gonzenheim, Auf der Schanze, erbaut 1952/53, mit Walker-Orgel von 1867 aus der Englischen Kirche, Bistum Limburg)
- St.Martin (römisch-katholisch, Ober Erlenbach, Bistum Mainz)
- Jehovas Zeugen (Töpferweg, Stadtmitte)
Freikirchen
Kultur, Sport und Sehenswürdigkeiten
Bekannte kulturelle Veranstaltungen
- "Blickachsen" - seit 1997, alle zwei Jahre stattfindende Skulpturenausstellung mit renommierten Bildhauern der Gegenwart sowie einem Förderpreis
- Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg - seit 1983 alljährlich am 7. Juni, dem Todestag Friedrich Hölderlins, verliehen, ebenso wie ein Förderpreis
- "Fugato" - seit 1995, alle zwei Jahre stattfindendes internationales Orgelfestival mit weltbekannten Musikern sowie einem Förderpreis
Bad Homburger Stiftungen
- Bleib Gesund Stiftung ("Oskar-Kuhn-Preis")
- BMW Stiftung Herbert Quandt
- Else Kröner-Fresenius-Stiftung
- Flersheim Stiftung
- Fritz-Acker-Stiftung zur Förderung der medizinischen Forschung zum Nutzen der Allgemeinheit
- Herbert-Quandt-Stiftung der Altana AG
- Johanna-Quandt-Stiftung
- Martin-Carl-Adolf-Böckler-Stiftung ("Homburger Gespräche")
- Patienten-Heimversorgung Gemeinnützige Stiftung
- Rotary-Bad Homburg-Schloss-Stiftung
- Werner Reimers Stiftung
Bekannte Sportvereine
Denkmäler
Im Kurpark befinden sich Denkmäler und Denksteine für
Friedrich Hölderlin,
Peter Joseph Lenné,
Wilhelm Filchner,
Bircher-Benner, die Kaiser
Wilhelm I.,
Wilhelm II. und
Friedrich III. sowie seiner
Gattin Victoria.
Im Forstgarten befindet sich das Naturdenkmal „Krausbäumchen“ (eine Süntelbuche). Die „Felsengruppe Rabenstein“, ebenfalls ein Naturdenkmal, ist bei Kirdorf zu finden.
Etwa 7 km nordwestlich des Stadtzentrums erhebt sich mit 591 m ü. NN der Herzberg mit einem Aussichtsturm.
Schulen
Grundschulen
- Friedrich-Ebert-Schule
- Hölderlin-Schule
- Ketteler-Francke-Schule
- Landgraf-Ludwig-Schule
- Grundschule Im Eschbachtal
- Paul-Maar-Schule (Ober-Erlenbach)
- Grundschule Dornholzhausen
Weiterführende Schulen
- Gesamtschule am Gluckenstein
- Humboldtschule (Gymnasium)
- Kaiserin-Friedrich-Gymnasium
- Maria-Ward-Schule (Realschule für Mädchen)
Hochschulen
- Accadis - International School of Business
Partnerstädte / Patenstadt
Projektpartnerschaften
Persönlichkeiten
Bekannte Söhne und Töchter
(Folgende Persönlichkeiten sind in Bad Homburg geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr. Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Bad Homburg hatten oder nicht ist dabei unerheblich)
- Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg, Prinz von Homburg (1633–1708)
- Johann Georg Bürgy (1771-1841), Orgelbauer
- Isaac von Sinclair (1775–1815), Diplomat und Dichter
- Prinzessin Marianne von Preußen (1785-1846), (eigtl. Maria Anna Amalie, Prinzessin von Hessen-Homburg)
- Fritz Scheller, Unternehmer, Gründer der Weinbrennerei und Likörfabrik "Reichs-Post Bitter" im Jahre 1843
- Peter Baumgras (1827-1903), Maler, Kunstprofessor und Teilnehmer des Amerikanischer Bürgerkriegs 1861-1865
- Károly Lotz (Karl Lotz) (1833-1904), Historien- und Genremaler und Professor in Budapest
- Sophie Opel (1840-1913), Frau von Adam Opel, nach dessen Tod gemeinsam mit den beiden älteren der fünf Opel-Söhne - Carl Opel und Wilhelm Opel - Unternehmensleiterin der Adam Opel AG in Rüsselsheim
- Adolf Baumbach (1874-1945), Jurist und preußischer "Sparkommissar"
- Oscar AH Schmitz (1873-1931), Philosoph und Schriftsteller "Bürgerliche Bohème"
- Willi Born (1912-2005), Unternehmer "Holex Schokoladenfabrik Bad Homburg"
- Tilly Lauenstein (1916-2002), Bühne- und Filmschauspielerin
- Judith Hemmendiger, (*1923), Autorin "Die Kinder von Buchenwald"
- Andreas von Schoeler (*1948), Staatssekretär a.D., Frankfurter Oberbürgermeister a.D.
- Hella Elges (*1949), Schauspielerin
- Reinhard Genzel (*1952), Astrophysiker
- Egon Hofmann (*1952), Schauspieler
- Cornelia Füllkrug-Weitzel (*1955), Pfarrerin und Direktorin der Aktion Brot für die Welt
- Thomas Reiner (*1959), Komponist
- Ulli Brenner (*1962), Diskjockey und Musikproduzent "La Bouche"
- Anke Doberauer (*1962), Künstlerin
- Susanne Klatten (*1962), Unternehmerin aus der Familie Quandt
- Martin Schneider (*1964), Schauspieler und Comedian
- Tom Wolf (*1964), Literaturwissenschaftler und Krimiautor (PreussenKrimi)
- Stefan Quandt (*1966), Unternehmer aus der Familie Quandt
- Jo van Nelsen (*1968), Schauspieler, Chansonsänger und Regisseur
- Sascha Karabey (*1978), Mehrfacher Deutscher Meister im Standardtanz
- Natascha Karabey (*1980), Mehrfache Deutsche Meisterin im Standardtanz
Bekannte Bewohner
- Christoph Schütz (1689-1750), Radikalpietist und Gesangbuchherausgeber
- Friedrich Hölderlin (1770-1843), deutscher Dichter
- Carl Friedrich Emil von Ibell (1780-1834), leitete als Regierungspräsident die Verwaltung der Landgrafschaft Hessen-Homburg 1828-1830
- Siegmund Peter Martin (1780-1834), liberaler Politiker und Amtsadvokat in Homburg
- François Blanc (1806-1877), Mathematiker und Finanzier sowie Gründer der Spielbank Bad Homburg (1841) sowie der Spielbank Monte Carlo in Monaco (1856)
- Ernst Ritter von Marx (1869-1944), Oberbürgermeister und Landrat
- Wilhelm Hohn (1881-1972), Kirchenmusiker und Kantor von St. Marien 1909-1972
- Fried Lübbecke (1883-1965), Kunsthistoriker mit einigen Veröffentlichungen über Bad Homburg
- Ernst Zindel (1897-1978), Ingenieur und Konstrukteur der JU 52 ("Tante JU")
- Jürgen Seydel (*1917), Vater des Karate in Deutschland mit dem erste Karate-Dojo Deutschlands in Bad Homburg im Jahre 1959
- Werner Maihofer (*1918), FDP-Politiker, Bundesminister a.D. (1972-78)
- Henry F. Sherwood (1921-2005), Computerpionier und Gründer der Firma Sherwood & Associates mit Sitz in Bad Homburg
- Christof Krause (1928-2005), Bildhauer
- Johanna Quandt (*1929), Unternehmerin
- Alfred Herrhausen (1930-1989), Bankier, Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG
- Fritz Rau (*1930), Konzertveranstalter
- Isolde Schmitt-Menzel (*1930), Künstlerin und Erfinderin der "Maus" (Die Sendung mit der Maus)
- Irene Ruttmann (*1933), Schriftstellerin
- Bärbel Sothmann (*1939), Politikerin MdB
- Ted Herold (*1942), Sänger
- Bernhard Walter (*1942), ehem. Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank AG, Vorsitzender des Stiftungsrates "Stiftung Frauenkirche Dresden"
- Nikolaus Schweickart (*1943), Vorstandsvorsitzender der Altana AG, Vorstand der Herbert-Quandt-Stiftung
- Hugo Müller-Vogg (*1947), Publizist
- Thomas Holtrop (*1954), Vorstandsvorsitzender der Thomas Cook AG
- Peter Kloeppel (*1958), Nachrichtensprecher und Chefredakteur beim Fernsehsender RTL
- Andreas Möller (*1967), Fußballspieler
- Rainer Schüttler (*1976), Tennisspieler beim Bundesligaverein TC Bad Homburg
Lokale Presse
Siehe auch
Weblinks
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