Bad Hofgastein ist eine Marktgemeinde im
Salzburger Land im
Bezirk Sankt Johann im Pongau in
Österreich mit 6.727 Einwohnern. Sie ist eine Kur- und Wintersportgemeinde.
Geografie
Die Gemeinde liegt im
Gasteinertal im Pongau im Salzburger Land.
Katastralgemeinden bzw. Ortsteile sind Anger, Bad Hofgastein, Breitenberg, Gadaunern, Harbach, Heißingfelding, Laderding, Vorderschneeberg, Weinetsberg und Wieden.
Geschichte
Bad Hofgastein ist der historische Mittelpunkt des Gasteinertales und seit Jahrhunderten dessen Gerichtssitz. Das Marktrecht wurde schon im 13. Jahrhundert verliehen. Im Mittelalter war der Ort das Zentrum des Gold- und Silberbergbaus im Tal. Der Verfall der Goldpreise, Naturkatastrophen, der Ausbruch der Pest 1574 sowie die sozialen und religiösen Auseinandersetzungen während und nach dem Dreißigjährigen Krieg führten zu einem völligen Niedergang des Ortes. Eine zweite Blüte erreichte Hofgastein nach der Aufhebung des Erzbistums Salzburg und dem Anschluss an Österreich seit 1807 als Heilbad. 1820 erfolgte die Verleihung des Thermalwasserbezugsrechtes aus den Quellen von
Bad Gastein durch Kaiser
Franz I.. Seit 1936 führt der Ort die Bezeichnung "
Bad Hofgastein".
Wappen
Das Wappen der Gemeinde ist: "Im geteilten Schild oben in Gold Hammer und Schlägel in natürlichen Farben schräg übereinander gekreuzt und unten in silbernem Felde eine naturfarbene hölzerne Badewanne."
Politik
Bürgermeister ist seit 1999 der Hotelier Benedikt Lang. Die Gemeindevertretung hat 25 Mitglieder, davon sind 13 SPÖ, 8 ÖVP, 1 FPÖ und 3 LBH (Liste Bad Hofgastein).
Religion
Adolf Friedrich Erdmann von Menzel 026.jpg: Fronleichnams
prozession in Hofgastein]]
- Katholische Pfarrkirche zu "Unseren Lieben Frauen auf dem Gries"
Die so genannte Liebfrauenkirche, eine dreischiffige Staffelkirche, wurde in den Jahren 1498 bis 1507 errichtet. Der spitz behelmte Turm stammt aus dem Jahr 1602. Das prunkvolle Herzstück der Kirche stellt der prächtige Barockaltar dar, der als das herausragende Hauptwerk des Malers Josef Andrä Eisl und des Bildhauers Paul Mödlhammer gilt. Das Zentrum des Hochaltars bildet die gotische Darstellung einer thronenden Madonna, das sogenannte „Gnadenbild der Hofermutter" aus der Zeit um 1500. Die Kanzel und die Seitenaltäre stammen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
- Evangelische Heilskirche (erbaut 1960)
Wirtschaft und Infrastruktur
Bad Hofgastein ist eine international bekannte Kur- und Wintersportgemeinde mit etwa 145.000 Gästen pro Jahr und Kur-, Kongress- und
Veranstaltungseinrichtungen sowie einer Fußgängerzone mit Geschäften, Hotels, Cafes und Restaurants. Daneben gibt es die
Alpen Therme Gastein mit dem Alpen-Kurpark und der seit Jahrhunderten bekannten Gasteiner Radon-Thermalkur.
Die Skigebiete im Gasteinertal bieten 44 Seilbahnen und Lifte sowie über 200 km Pisten bis in 2.700 m Höhe.
Darüber hinaus gibt es 120 bäuerliche Betriebe mit 7.200 Hektar Almflächen und 28 Almen.
Söhne und Töchter der Gemeinde
Weblinks
- http://www.skigastein.com/
- http://www.gastein.com/
- http://www.gastein.at/
- http://www.gasteinertal.com/
- http://www.alpentherme.com/
- http://www.jazz-im-saegewerk.org/
Wappenabbildungen:
- http://www.ngw.nl/int/oos/b/images/bad-hofg.jpg
- http://www.fahnen-gaertner.com/de/nationenfahnen/images_sbg/badhofgastein.gif
Ort im Land Salzburg | Thermalbad | Kurort in Österreich
באד הופגשטיין