| FSV Zwickau e. V. | ||
|---|---|---|
| Vereinsdaten | ||
| Gründung | 1912, Neugründung 31. Januar 1990 | |
| Adresse/ Kontakt | Geinitzstr. 22 08056 Zwickau Tel.: (03 75) 37 00 90 Fax: (03 75) 37 00 98 | |
| Präsident | Volker Seifert | |
| Mitglieder | 570 Stand 2005 | |
| Vereinsfarben | Rot-Weiß | |
| Fußball-Abteilung | ||
| Spielklasse | Landesliga Sachsen (5. Liga) | |
| Spielstätte | Westsachsenstadion Zwickau (max. 14.200 Plätze) | |
| Chef-Trainer | Uwe Ferl (seit Dezember 2004) | |
| Vereinserfolge | 2 x DDR-Meister 3 x FDGB-Pokal Halbfinale Europapokal der Pokalsieger | |
| Saison 2004/05 | 14. Platz (Amateuroberliga) | |
| Internet | ||
| Homepage | www.fsv-zwickau.de | |
Der Verein wurde 1912 in Planitz, heute ein Stadtteil von Zwickau, gegründet (als SG Planitz oder Planitzer SV, welcher dann in der späteren ZSG Horch Zwickau aufging) (ZSG = Zentralsportgemeinschaft). Der Fußballverein gehörte von seiner Gründung bis zur Saison 1982/83 ununterbrochen der höchsten Spielklasse in der DDR, der Oberliga, an. Ab der Spielzeit 1950/51 hieß die Mannschaft BSG Motor Zwickau, bis er 1968 in BSG Sachsenring Zwickau umbenannt wurde. Am 1. Januar 1990 erfolgte dann die letzte Umbenennung in FSV Zwickau.
Im Jahr 1950 wurde der Verein unter dem Namen ZSG Horch Zwickau durch einen umstrittenen Sieg am letzten Spieltag gegen Konkurrent SG Dresden-Friedrichstadt der erste Meister der DDR-Oberliga.
Seinen größten Erfolg feierte der Traditionsclub 1975/76 durch das Erreichen des Halbfinales des Europapokals der Pokalsieger. Zwickau setzte sich gegen Panathinaikos Athen (0:0, 2: 0), den AC Florenz (0:1, 1:0/6:5 n.E.) und Celtic Glasgow (1:1, 1:0) durch, bevor man am späteren Cup-Gewinner RSC Anderlecht (0:3, 0:2) scheiterte. Schon in den Sechzigern hatte Motor Zwickau zweimal am Pokalsiegercup teilgenommen. 1963/64 reichte es nur zur ersten Runde (MTK Budapest, 0:2, 1:0), genau so wie 1967/68 (Torpedo Moskau, 0:0, 0:1). Von der Saison 1994/1995 bis 1998 spiele der FSV Zwickau in der Zweiten Bundesliga. Nach vier Serien im Profifußball wurde 1996 sogar der Aufstieg in die 1. Liga nur knapp verpasst.
Im Jahre 1998 stieg die Mannschaft wieder in das Amateurlager ab. Vorausgegangen war Ende 1997 die Entlassung von Erfolgstrainer Gerd Schädlich (mittlerweile sehr erfolgreich als Trainer des größten „Feindes“ des FSV Zwickau, dem FC Erzgebirge Aue in der 2. Bundesliga).
In der Mitte der ersten Halbserie 1999/2000 spitzte sich dann die finanzielle Lage beim FSV zu, welche in der Zahlungsunfähigkeit des Vereins gipfelte. Das Insolvenzverfahren wurde nach längerer Zeit erfolgreich abgeschlossen. Seitdem heißen die Ziele beim FSV Zwickau Konsolidierung der Finanzen und sportlicher Neuanfang. 2005 stieg der Verein aus der Fußball-Oberliga Nordost (Staffel Süd) (4. Liga in Deutschland) in die Landesliga Sachsen ab.
Der FSV Zwickau trägt seine Heimspiele im 1942 eingeweihten Westsachsenstadion, im Zwickauer Stadtteil Schedewitz, aus. Fasste es anfangs weit über 25.000 Zuschauer, so sind es nach Umsetzung von DFB-Auflagen und zunehmendem Verfall heute noch 14.200 zugelassene Plätze. Die Stadt Zwickau sucht zur Zeit einen Käufer für das Stadion. (Stand: Januar 2006)
Trainer
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"FSV Zwickau".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world