Die Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung m. b. H. (BESSY) ist eine Forschungseinrichtung in Berlin, die durch Bereitstellung von Synchrotronstrahlung Dienstleistungen für Wissenschaft und die Industrie erbringt. Die Betreibergesellschaft wurde 5. März 1979 zur Errichtung und Betrieb einer Elektronenspeicherringanlage gegründet.
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Der Kurzname BESSY ist besser bekannt als Eigenname des jeweils von der Gesellschaft errichteten und betriebenen Elektronenspeicherrings, gegenwärtig das BESSY II in Berlin-Adlershof.
In BESSY I wurden Elektronen mit einer Energie zwischen 200 und 800 Megaelektronenvolt erzeugt. Es hatte einen Umfang von ca. 60 Metern. Mit Hilfe von BESSY I wurden unter anderem die Spektrometer der Sonnensonde Soho und die Detektoren des Weltraumteleskops Chandra vermessen.
Am 24. September 2004 wurde damit begonnen, in direkter Nachbarschaft das MLS (Metrology Light Source), auch bekannt als Willy-Wien-Laboratorium, ein PTB-Projekt, zu bauen. Dieses soll 2008 in Betrieb gehen und ähnliche Aufgaben wie BESSY I übernehmen. Das MLS hat einen Umfang von 48 Metern.
Die Forschung bei BESSY stand immer in freundschaftlicher Kooperation mit ähnlichen Projekten, insbesondere dem DESY in Hamburg. Diese Elektronenspeicherringe sind ein sehr kostspieliges Unterfangen und können nur durch nachhaltige Unterstützung öffentlicher Träger realisiert werden.
Forschungszentrum | Wissenschaft (Berlin) | Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft
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"Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung".
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