| Wappen | Karte |
|---|---|
| Buesum Wappen.png | Karte Büsum in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein |
| Kreis: | Dithmarschen |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 0 m ü. NN |
| Fläche: | 8,27 km² |
| Einwohner: | 4.880 (30. September 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 590 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 25757-25761 |
| Vorwahl: | 04834 |
| Kfz-Kennzeichen: | HEI |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 51 013 |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Amt KLG Büsum Kaiser Wilhelm-Platz 25761 Büsum |
| Website: | www.büsum.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Volker Johann |
| Lage der Gemeinde Büsum im Kreis Dithmarschen | |
| Buesum in HEI.png | |
Ursprünglich war Büsum eine Insel, deren Südseite im Laufe der Jahrhunderte durch Sturmfluten (1362, 1436 und 1570) teilweise abgetragen wurde, während sich im Norden die Insel durch Landzuwachs vergrößerte. Mit dem Bau eines Deichs wurde Büsum an die Dithmarscher Nordermarsch im 16. Jahrhundert eingedeicht (Wardamm, Wardammkoog). Seit 1837 darf sich die Stadt offiziell Nordseebad nennen.
Neben dem künstlich aufgespülten Sandstrand hat Büsum auch ein Neugebautes Meerwasserwellenbad Piratenmeer, einen Museumshafen, das Museum am meer das sich vor allem dem Meer und seiner Nutzung durch den Menschen widmet.
Für das Ortsbild prägend, wenn auch mit nachlassender wirtschaftlicher Bedeutung, ist die Krabbenfischerei.
Von Büsum aus bestehen regelmäßige saisonale Fährverbindungen nach Helgoland. Der Ort ist über die Bundesautobahn 23 und die Bundesstraße 203, die hier endet, zu erreichen. Eine Bahnlinie fährt tagsüber im Stundentakt von Heide nach Büsum. In der Nachbargemeinde Oesterdeichstrich liegt der kleine Flugplatz Heide-Büsum.
Büsum besitzt den größten Hafen an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Hier liegen vor allem Ausflugsschiffe, die unter anderem nach Helgoland fahren, und Krabbenkutter. Weiterhin sind dort das Schiff Schleswig-Holstein des deutschen Zolls, mehrere Tonnenleger des Wasser- und Schifffahrtsamtes Tönning sowie der Seenotrettungskreuzer Hans Hackmack der DGzRS stationiert.
Seit einigen Jahren ist ein Teil des Hafenbeckens 1 als Museumshafen aufgewiesen. Wichtigstes Stück im Hafen ist das Motorrettungsboot Rickmer Bock, das von 1961 bis 1981 für die DGzRS in Büsum stationiert war.
In Büsum befinden sich zwei Leuchtfeuer. Der rot-weiße Turm wurde als Orientierungsfeuer in den Jahren 1912/1913 gebaut, ist 22 Meter hoch und hat eine Nenntragweite von 17/12 Seemeilen. Das Molenfeuer besteht aus zwei je 10 Meter hohen Türmen in grün und rot. Sie haben eine Nenntragweite von vier Seemeilen.
Die Gemeinde ist noch Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes Kirchspielslandgemeinde, derzeit laufen Verhandlungen über eine Zusammenlegung der Verwaltungen mit dem Amt Kirchspielslandgemeinde Wesselburen, sowie der Stadt Wesselburen.