| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Buedingen Hessen.svg Beschreibung | Buedingen_Hessen_Karte.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt |
| Landkreis: | Wetteraukreis |
| Höhe: | 126 - 455 m ü. NN |
| Fläche: | 122,903 km² |
| Geografische Lage: | |
| Einwohner: | 21.714 (2006-06-30) |
| Bevölkerungsdichte: | 176,68 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 63654 (alt: 6470) |
| Vorwahl: | 06042 |
| Kfz-Kennzeichen: | FB |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 40 004 |
| UN/LOCODE: | DE BUN |
| Stadtgliederung: | 16 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Eberhard-Bauner-Allee 16 63654 Büdingen |
| Offizielle Website: | www.buedingen24.net |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Erich Spamer (FWG) |
| Stadtverordnetenvorsteher: | Bernd Luft (CDU) |
Büdingen liegt im Süden der Wetterau am Fuße des Vogelsberges auf 160 m Höhe. Die Stadt am Seemenbach befindet sich 15 km nordwestlich der Barbarossa-Stadt Gelnhausen und etwa 40 km östlich von Frankfurt am Main. Historisch zählt Büdingen zu Oberhessen.
Büdingen grenzt im Norden an die Gemeinde Kefenrod, im Osten an die die Stadt Wächtersbach (Main-Kinzig-Kreis), im Süden an die Gemeinden Gründau und Ronneburg (beide Main-Kinzig-Kreis), im Südwesten an die Gemeinden Hammersbach (Main-Kinzig-Kreis) und Limeshain, im Westen an die Gemeinden Altenstadt und Glauburg, sowie im Nordwesten an die Stadt Ortenberg.
Büdingen liegt in einem feuchten, sumpfigen Tal. Das Schloss und die Altstadt ruhen deshalb auf jahrhundertealten Eichenbohlen, die auf Buchenpfählen aufgestelzt sind. Der Grundwasserspiegel muss deshalb konstant hoch gehalten werden damit keine Luft an diesen Unterbau kommen kann.
| Stadtteil Büdingen | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 44,25 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 7.837 (2005-06-30) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 177,09 Einwohner/km² | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 160 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 63654 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 06042 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Kfz-Kennzeichen: | FB
|
|---|---|---|---|---|
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Ortsvorsteher: | Sabine Kraft- Marhenke (FWG) | |
Gleichzeitig erfolgte die Auflösung der Kreises Büdingen und die Eingliederung der Stadt Büdingen in den Wetteraukreis. Die Zuordnung der Stadt Büdingen zum Wetteraukreis war und ist von der Bevölkerung Büdingens ungeliebt. Die bis heute schlechte Anbindung des öffentlichen Personennahverkehrs an die Kreisstadt Friedberg (Hessen) verstärkt diese Einstellung zusätzlich.
Woher die Familie stammt, die sich seit mindestens 1131 „von Büdingen“ nannte, ist nicht geklärt. Gesichert ist jedoch, dass deren Vorfahren große Güter in der Wetterau besaßen und dem Hochadel angehörten. Die Ur-Büdinger waren treue Anhänger der Staufer. Das Geschlecht „von Büdingen“ lebte an der Grenze der Interessensbereiche der geistlichen Fürsten aus Mainz und Fulda, die etwa in der mittleren Wetterau an das Gebiet der Landgrafen von Hessen angrenzten. Über Jahrhunderte waren die Herren von Büdingen Puffer zwischen den beiden Machtblöcken, die ihre Herrschaft auszudehnen versuchten.
Auf etwa 700 datiert der Beginn der Errichtung der St.-Remigius-Kirche in Büdingen-Großendorf als eine hölzerne Eigenkirche eines unbekannten Grundherrn. Im Jahr 847 wird „Büdingen“ in der Wormser Bischofschronik erwähnt, dabei ist nicht sicher, um welches Büdingen es sich handelt. Die St.-Remigius-Kirche wird etwa 1050 (jahresringchronologisch datiert) zur heutigen Gestalt umgebaut und aufgestockt.
1131 werden die Herren „von Büdingen“ erstmals urkundlich erwähnt. Diese werden 1155 auch Burggrafen von Gelnhausen. Die „villa“ Büdingen wird 1206 erstmals urkundlich erwähnt. Das edelfreie Geschlecht der Herren von Büdingen stirbt mit Gerlach II. vor 1247 im Mannesstamm aus
Erben sind die Herren von Hohenlohe-Brauneck, von Ysenburg-Kempenich, von Trimberg, von Hohenlohe und von Ysenburg. Im Jahr 1259 findet sich die erste Erwähnung des Gerichts Büdingen. Am 26. Juli 1330 verleiht Kaiser Ludwig der Bayer Luther von Ysenburg, Herrn zu Büdingen, für seine Stadt das Marktrecht:
1353 begnadet Heinrich II., Herr zu Büdingen, seine Stadt mit dem großen „Freiheitsbrief“. Nun eigenverantwortlich für den Schutz ihrer Stadt, werden die Schützen organisiert. Die Büdinger Schützengesellschaft bezieht sich in ihrer Geschichte auf dieses Gründungsdatum.
Zwischen 1480 und 1510 lässt Graf Ludwig II. einen mächtigen Mauergürtel vor die älteren Stadtmauern legen und bestückt diesen mit 22 Türmen und Halbschalen. Diese Mauern sind noch heute vollständig erhalten und eine der bedeutendsten spätmittelalterlichen Festungsanlagen Deutschlands.
1576 rafft die Pest viele Bewohner dahin. 1632 wütet die Pest erneut in Büdingen. 1590 brennen bei einem Großbrand 48 Wohngebäude nebst Scheunen und Stallungen nieder. 1634 nehmen Kaiserliche Truppen (Kroaten) Büdingen ein, vertreiben die Schweden und hausen übel in der Stadt. Verschiedene Bürger erleiden den Tod. Viele Häuser brennen nieder.
1601 begründet Graf Wolfgang Ernst die Lateinschule, das heutige „Wolfgang-Ernst-Gymnasium“. Mit einem Toleranzedikt lädt 1712 Graf Ernst Casimir I. zum Anbau in Büdingen ein. In der Folge entsteht bis 1724 vor dem Untertor (Jerusalemer Tor) die Vorstadt. Hier siedeln sich Glaubensflüchtlinge aus aller Herren Länder an, wie Hugenotten, Waldenser, Inspirierte und andere Separatisten.
1822 werden Verwaltung und Justiz im Großherzogtum Hessen-Darmstadt getrennt. Büdingen wird Sitz des Landgerichtsbezirks Büdingen aus dem dann 1852 der Landkreis Büdingen hervorgeht. Im Jahr 1839 wird die Handwerkerschule (später Gewerbeschule) gegründet. Zwischen 1867 und 1868 entsteht das Mathildenhospital. 1879 wird die Vorschuß- und Kreditkasse (heute Volksbank) gegründet. Ab 1936 wird Büdingen Garnisonsstadt, ab 1945 mit amerikanischen Truppen.
Ab 1739 besteht eine Postverbindung zwischen Büdingen und Frankfurt am Main: wöchentlich eine Postkutsche und zweimal ein reitender Bote. 1869 - 1870 wird die Eisenbahnlinie Büdingen-Gelnhausen erbaut. 1879 entsteht das neue Gymnasium mit Turnhalle und Direktorwohnung. Zwischen 1888 und 1895 baut die Stadt eine Wasserleitung und beginnt mit einer Teilkanalisierung. 1910 wird das städtische Gaswerk errichtet. 1913 erhält Büdingen elektrisches Licht.
1911 wird in der Brunostraße die neue Volksschule erbaut. Die Gründung der Landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft fällt in das Jahr 1920. 1965 wird das Bürgerhaus der Stadt Büdingen mit Stadtbücherei eingeweiht.
Gemeindegebietsreform:
Am 26. November 1971 wurden im Ergebnis freiwilliger Zusammenschlüsse Grenzänderungsverträge mit Altwiedermus, Aulendiebach, Büches, Calbach, Diebach am Haag, Dudenrod, Eckartshausen, Lorbach, Michelau, Orleshausen, Rinderbügen, Rohrbach, Vonhausen, Wolf und Wolferborn unterzeichnet. Düdelsheim hatte vorab mit 7:6 Stimmen die Verhandlungen mit Büdingen abgebrochen. Am 13. Dezember 1971 stimmte die Stadtverordnetenversammlung dem Vertrag mit Mittelgründau zu. Die Landesregierung stellte am 21. Dezember 1971 die Genehmigung der Verträge mit Altwiedermus, Michelau, Mittelgründau und Wolferborn „mit der Rücksicht au die zur Zeit laufenden planerischen Untersuchungen“ zurück. Die Landesregierung beabsichtigte Altwiedermus in die Großgemeinde Ronneburg, Mittelgründau nach Gründau, Michelau und Wolferborn (sowie Gelnhaar) in eine Großgemeinde um Kefenrod einzugliedern. Erst durch Gesetz vom 5. Juli 1972 wurden Michelau, Wolfernborn und Düdelsheim (gegen den Beschluss der Gemeindevertretung) in Büdingen eingegliedert. Eine Klage mit dem Ziel der Eingliederung Mittelgründaus vor dem Verwaltungsgericht scheiterte später.
Kreisgebietsreform:
Die Kreisgebietsreform, die zur Zerschlagung des Kreises Büdingen führte, war von heftigen Widerstand und scharfen Protesten der lokalen Akteure gekennzeichnet. Entscheidend für die heutige Aufteilung wurde ein Entwurf der Landtagsfraktion der FDP vom 28. August 1971. Die Stadt Büdingen lehnten mit deutlicher Mehrheit den Anschluss Büdingens an den Kreis Friedberg ab und votierten für einen Zusammenschluss mit Hanau. Der Eingliederungsvertrag wurde am 19. April 1972 in Büdingen unterzeichnet. Der Kreistag stimmte unter Bedingungen mit knapper Mehrheit für einen Zusammenschluss mit Friedberg. Durch das Neugliederungsgesetz vom 5. Juli 1972 setzte sich der Hessische Landtag über die demokratisch gefassten Beschlüsse hinweg und schuf die heutige Struktur.
| Jahr | Einwohner | - | 1828 | 2.744 | - | 1834 | 2.676 | - | 1846 | 3.057 | - | 1861 ¹ | 2.473 | - | 1871 | 2.512 | - | 1880 | 2.684 | - | 1890 | 2.819 | - | 1900 | 3.101 | - | 1910 | 3.298 | - | 1925 ¹ | 3.500 | - | 1933 | 3.748 | - | 17. Mai 1939 ¹ | 3.702 | - |
|---|
| Jahr | Einwohner | - | 29. Oktober 1946 | 6.005 | - | 31. Dezember 1947 ¹ | 6.190 | - | 31. Dezember 1948 ² | 6.294 | - | 31. Dezember 1949 | 6.480 | - | 31. Dezember 1950 | 6.421 | - | 31. Dezember 1951 | 6.509 | - | 31. Dezember 1952 | 6.590 | - | 31. Dezember 1953 | 6.740 | - | 31. Dezember 1954 | 6.816 | - | 31. Dezember 1955 | 6.938 | - | 31. Dezember 1956 | 6.567 | - | 31. Dezember 1957 | 6.589 | - | 31. Dezember 1958 | 6.615 | - |
|---|
| Jahr | Einwohner | - | 31. Dezember 1959 | 6.702 | - | 31. Dezember 1960 | 6.616 | - | 31. Dezember 1961 | 6.438 | - | 31. Dezember 1962 | 6.547 | - | 31. Dezember 1963 | 6.625 | - | 31. Dezember 1964 | 6.728 | - | 31. Dezember 1965 | 6.756 | - | 31. Dezember 1966 | 6.815 | - | 31. Dezember 1967 | 6.823 | - | 31. Dezember 1968 | 6.785 | - | 31. Dezember 1969 | 6.778 | - | 31. Dezember 1970 | 6.591 | - | 30. Juni 1971 | 6.657 | - |
|---|
| Jahr | Einwohner | - | 31. Dezember 1971 ¹ | 13.474 | - | 31. Dezember 1972 | 16.810 | - | 31. Dezember 1973 | 16.982 | - | 31. Dezember 1974 | 16.886 | - | 31. Dezember 1975 | 16.845 | - | 31. Dezember 1976 | 16.884 | - | 31. Dezember 1977 | 16.911 | - | 31. Dezember 1978 | 16.853 | - | 31. Dezember 1979 | 17.018 | - | 31. Dezember 1980 | 17.176 | - | 31. Dezember 1981 | 17.276 | - | 31. Dezember 1982 | 17.258 | - |
|---|
| Jahr | Einwohner | - | 31. Dezember 1983 | 17.116 | - | 31. Dezember 1984 | 17.139 | - | 31. Dezember 1985 | 17.083 | - | 31. Dezember 1986 | 17.094 | - | 31. Dezember 1987 | 16.899 | - | 31. Dezember 1988 | 17.013 | - | 31. Dezember 1989 | 17.552 | - | 31. Dezember 1990 | 18.346 | - | 31. Dezember 1991 | 18.885 | - | 31. Dezember 1992 | 19.465 | - | 31. Dezember 1993 | 19.874 | - | 31. Dezember 1994 | 20.183 | - |
|---|
| Jahr | Einwohner | - | 31. Dezember 1995 | 20.547 | - | 31. Dezember 1996 | 20.784 | - | 31. Dezember 1997 | 20.888 | - | 31. Dezember 1998 | 20.889 | - | 31. Dezember 1999 | 21.029 | - | 31. Dezember 2000 | 21.156 | - | 31. Dezember 2001 | 21.468 | - | 31. Dezember 2002 | 21.804 | - | 31. Dezember 2003 | 21.842 | - | 31. Dezember 2004 | 21.771 | - | 31. Dezember 2005 | 21.830 | - |
|---|
Kulturgutschutz II.png Büdingen wird oft als das Rothenburg Hessens bezeichnet. Im historischen Stadtkern finden sich Fachwerkhäuser, die zum Teil mehrere hundert Jahre alt sind. Zumeist ist das Erdgeschoss jedoch in massivem Sandstein gehalten, was seiner Zeit dem Brandschutz diente. Sehenswert ist die gut erhaltene mittelalterliche Befestigungsanlage der Stadt: Große Teile der Stadtmauer, der Wehrtürme und Stadttore sind erhalten und teilweise begehbar. Die Gesamtanlage genießt Sonderschutz gem. Kap. II Art. 8 der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut .
Eine besondere Attraktion ist das Untertor (auch bekannt als Jerusalemer Tor) mit vorgelagerter Brücke, vollendet im Jahr 1503. Die Überlieferung besagt, dass dieses Tor nach der Pilgerreise eines Sohnes des Grafen Ludwig als Kopie des Jerusalemer Schafstores erbaut wurde.
Das Büdinger Schloss, ein aus dem 16. Jahrhundert stammender staufischer Wachtbau war ursprünglich eine Wasserburg. Die Herren von Büdingen bezeichneten ihn jedoch schon immer als Schloss. Noch heute wohnt dort die Familie Fürst zu Ysenburg und Büdingen.
Der Schlosshof ist für Besucher frei zugänglich. Die Gebäude selbst können in geführten Besichtigungen erkundet werden. Direkt hinter dem Schloss befindet sich der weitgehend öffentliche Schlosspark, der den Büdingern heute als Naherholungsziel dient.
Das älteste Ganzsteingebäude der Stadt ist das Steinernes Haus. Es hatte mit seiner burgartigen Mauer die Aufgabe, den wichtigen Brückenkopf am Mühltor zu sichern und ist integraler Bestandteil der Stadtbefestigung.
Das historische Rathaus war das Zentrum des Marktes Büdingen und diente als Markthalle, Tanz- und Spielhaus und im Obergeschoss als Hochgericht. Heute beherbergt es das „Heuson-Museum“ und den Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung.
| Bürgermeister ¹ | |
|---|---|
| Anmerkung ¹ | von 1800 - 1821 hatte Büdingen Bürgermeister für Altstadt (A) und Neustadt (N) |
| 1800 - 1802 1805 - 1806 1811 - 1813 1817 - 1818 1821 | Johann Jost Kopp (N) |
| 1800 - 1801 | Johannes Neun (A) |
| 1802 - 1808 1814 - 1816 | Georg Wilhelm Stein (A) |
| 1803 - 1804 | Georg Ernst Euler (N) |
| 1807 - 1810 | Georg Christiph Wiedersum (N) |
| 1809 - 1810 1817 - 1820 | Hieronimus Wallrapp (N) |
| 1811 - 1812 | Georg Caspar Winter (A) |
| 1813 | Philipp Carl Kahl (N) |
| 1814 - 1816 | Johannes Wittig (A) |
| 1819 - 1821 | Johannes Knopp (A) |
| 1822 - 1825 | Johannes Lehning |
| 1825 - 1836 | Johann Ludwig Eberling |
| 1836 | Ludwig Treut |
| 1837 - 1840 | Jacob Döring |
| 1840 - 1842 | Johann Henrich Hölzinger Die Amtsgeschäfte führte 1842 Gemeinderatsmitglied F. W. Jeckel |
| 1842 - 1847 | Friedrich Wilhelm Jeckel |
| 1848 | Konrad Urbach |
| 1848 - 1854 | Johannes Schmück |
| 1854 - 1865 | Friedrich Eckel |
| 1865 - 1886 | Henrich Hölzinger (II.) Die Amtsgeschäfte führte 1886 der Beigeordnete Rullmann |
| 1887 - 1909 | Wilhelm Knaf |
| 1909 - 1926 | Friedrich Fendt |
| 1926 - 1932 | Georg Hildner |
| 1932 - 1942 | Emil Diemer |
| 1943 | Heinrich Weickhardt |
| 1943 - 1945 | Gustav Knaus |
| 1945 - 1949 | Max Scheingraber |
| 1950 - 1962 | Emil Diemer |
| 1962 - 1976 | Willi Zinnkann (SPD) |
| 1976 - 1982 | Roland Manz (SPD) |
| 1982 - 1997 | Eberhard Bauner (CDU) |
| 1998 - 2004 | Bernd Luft (CDU) |
| 2004 - | Erich Spamer (FWG) |
| Stadtverordnetenvorsteher | |
| 1972 - 1977 | Herbert Schnierle (SPD) |
| 1977 - 1989 | Bernfried Wieland (CDU) |
| 1989 - 1993 | Ulrich Engler (SPD) |
| 1993 - 1997 | Bernfried Wieland (CDU) |
| 1997 - 2006 | Siegfried Müller (SPD) |
| 2006 - | Bernd Luft (CDU) |
Bei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung:
| CDU | 12 Sitze |
| SPD | 11 Sitze |
| FWG/FDP | 11 Sitze |
| Grüne | 2 Sitze |
| NPD | 1 Sitz |
Wappenbeschreibung:
In Gold eine rot gequaderte Zinnenmauer mit schwarzem Tor und goldenem Gatter, hinter der ein zweistöckiger, im oberen Stockwerk mit einem silbernen Schild mit zwei schwarzen Balken belegter, roter Turm hervorwächst, beiderseits mit zwei gleichen, jeweils schwarze Balken auf Silber enthaltende Fahnen besteckt. Der Turm ist begleitet von zwei ebenfalls aus der Zinnenmauer herauswachsenden einstöckigen, roten Zinnentürmen, enthaltend, wie der Mittelturm im unteren Stockwerk, je eine Schießscharte.
Das Stadtwappen ist dem Stadtsiegel entnommen und wurde am 13. Dezember 1982 vom Innenminister des Landes Hessen Hess StAnz 01 1983 S5.png.
Die Stadt Büdingen pflegt Städtepartnerschaften mit Städten aus Belgien, Frankreich, Tschechien, den USA und Brandenburg:
Der ehemalige Kreis Bruntál war der Partnerkreis des Wetteraukreises in der Region Mährisch-Schlesien/Tschechien. Auf der Suche nach einer Partnerstadt hat 1999 der damalige Bürgermeister Bruntáls () Petr Kreici auf den Rat von Landrat Gnadl Kontakt mit der Stadt Büdingen aufgenommen.Im April 2000 besuchte eine offizielle Delegation unter der Leitung von Bürgermeister Bernd Luft die Stadt Bruntál. Bald wurden die entsprechenden Beschlüsse in den Stadtparlamenten gefasst. Eine mehr als 100 Teilnehmer umfassende Gruppe aus Büdingen besuchte Ende April 2001 Bruntál. Der Inhalt der Partnerschaft ist die Aussöhnung der Völker untereinander, die Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte, Vereinskontakte sowie private Begegnungen und der Kulturaustausch.
Zwischen der evangelischen Kirchengemeinde Herzberg in Brandenburg und Büdingen bestanden schon über viele Jahre vor dem Fall der Mauer Kontakte.Im Januar 1990 besuchte eine offizielle Delegation der Stadt Büdingen unter der Leitung von Bürgermeister Eberhard Bauner und Erstem Stadtrat Wilhelm Kröll die Stadt Herzberg zu ersten Kontaktaufnahme. Noch vor dem Abschluss des Wiedervereinigungsvertrages konnte in Herzberg die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet werden. Erklärtes Ziel der Partnerschaft ist die Aufarbeitung der gemeinsamen Vergangenheit, das Zusammenwachsen der Bevölkerung und gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz zu erwirken
Die Städtepartnerschaft zwischen Büdingen und Loudéac in der Bretagne/Frankreich wurde am 28. Mai 1983 von den damaligen Bürgermeistern der beiden Städte Yves Ropers(†) und Eberhard Bauner(†) begründet.1982 besuchte eine offizielle Delegation aus Büdingen Loudéac, um erste Kontakte zur Begründung der Städtepartnerschaft zu knüpfen. Ziel war die Aussöhnung der Völker untereinander, die Pflege und Förderung des europäischen Gedankens, die Förderung von Kontakten der Vereine der beiden Partnerstädte untereinander, die Pflege persönlicher Kontakte der Bevölkerung und die Förderung des kulturellen Austausches.
Die Beziehungen sind auch heute noch von Leben erfüllt. So finden Schüleraustausche der Wolfgang-Ernst-Schule und der Schule am Dohlberg, offizielle Austausche zwischen den Städten im Zweijahreswechsel, regelmäßige Besuche der Braderie in Loudéac und Besuche der Kindergärten zum Nikolauswochenende statt.
Die Partnerschaft zwischen Büdingen und Tinley-Park in Illinois/USA rührt aus einer Bekanntschaft zwischen Prinz Ferdinand zu Ysenburg und Büdingen und Hauptmann Patrick E. Rae her, der in Büdingen stationiert war.Buedingen_(Hessen)_Staedtepartnerschaft.png 1986 besuchte eine Abordnung aus Tinley Park Büdingen. 1988 beschloss die Stadtverordnetenversammlung offiziell die Städtepartnerschaft. Im September 1989 besuchten 148 Büdingerinnen und Büdinger zusammen mit dem Musikzug der Feuerwehr Büdingen für zwei Wochen Tinley Park, um die Partnerschaft zu feiern. Auch 2006 reiste eine größere Delegation in die Partnerstadt.
Ziel der Städtepartnerschaft ist die Aussöhnung der Völker untereinander, der Kultur- und Schüleraustausch, persönliche Kontakte der Familien untereinander, und einfach das gegenseitige Kennenlernen der Kulturen und der Sitten und Gebräuche.
Aus der Zeit vor der Gebietsreform besteht eine Partnerschaft zwischen dem jetzigen Büdinger Stadtteil Aulendiebach und der Stadt Gistel in Westflandern/Belgien. Zwischen Sebeş () und den Büdinger Stadtteilen Michelau und Vonhausen sind erste Kontakte für eine zukünftige Partnerschaft aufgenommen worden.Büdingen liegt an den Bundesstraßen 457 und 521.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Stadt über verschiedene Buslinien und mit dem Zug über die Lahn-Kinzig-Bahn erreichbar. Die Bahn-Stationen sind:
Der Rhein-Main-Flughafen ist per Pkw in 30-40 Minuten erreichbar.
Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen:
Ort in Hessen | Büdingen | Ehemaliger Residenzort in Hessen | Büdingen, Hesse | Büdingen (Hesse) | Büdingen (Hesse) | Büdingen
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