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Als Bönhase - auch Böhnhase oder Beinhase, (aus dem Niederdeutschen bön für Hausboden, Bühne, siehe Dachhase = Katze), wurde umgangssprachlich bis zum Ende des Zunftzwanges ein nicht in einer Zunft organisierter und damit illegal tätiger Handwerker bezeichnet.

Bönhasen arbeiteten oft im Hause ganz oben auf dem Dachboden und konnten - wenn die Häuser mit der Traufseite zur Gasse standen - bei Polizeikontrollen wie die Hasen quer über die Böden der Nachbarhäuser flüchten (Beine machen).

Bönhase, Böhnhase, Buschhase, Beinhase, Zaunhase usw. - das waren auch diverse abschätzige Bezeichnungen für schlechte Arbeiter, Pfuscher, Stümper oder Ähnliche.

Siehe auch


Handwerk, Handwerker, Fahrendes Volk, Zunft

Handwerk

 

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