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Das Bökelbergstadion war eines der traditionsreichsten Stadien der deutschen Fußball-Bundesliga. Es war bis zum Ende der Bundesliga-Saison 2003/2004 die Heimat des Vereins VfL Borussia Mönchengladbach.
Am 20. September 1919 wurde die "Arena" dann unter dem Namen „Westdeutsches Stadion“ eingeweiht. Während des Zweiten Weltkrieges wurden große Teile des Stadions zerstört. 1952 begann man mit dem Wiederaufbau, allerdings endeten die ehrgeizigen Pläne bereits wieder 1954, da der Eigentümer, der VfL Borussia Mönchengladbach, bei der Stadt so hohe Schulden hatte, dass er das Stadion der Stadt überlassen musste.
Erst 1960 veränderte sich die Situation, als die Borussia den DFB-Pokal gewann und die Stadt danach in die Spielstätte investierte. Das Stadion bekam 32.000 Plätze, die meisten davon Stehplätze. Seit dieser Zeit wurde das Stadion „Bökelbergstadion“ genannt.
Nur wenige Umbauten wurden in den folgenden Jahren am Stadion durchgeführt: Die Haupttribüne (West) wurde überdacht und später ausgebaut, allerdings blieb das Stadion mit einem Fassungsvermögen von 34.500 Zuschauern für die Ansprüche, die der moderne Bundesligabetrieb an ein Stadion stellt, zu klein. Ein geplanter Komplettumbau scheiterte Anfang der 90er Jahre am Widerstand der Anwohner.
Man musste nach Alternativen suchen und fand diese schließlich im Nordpark in Mönchengladbach, wo zwischen 2002 und 2004 an einem neuen Stadion für die Borussia gebaut wurde. Am 22. Mai 2004 fand das letzte Bundesligaspiel im Bökelbergstadion statt. Borussia besiegte dabei den TSV 1860 München mit 3:1. Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde das Stadion im Nordpark in Borussia-Park umbenannt.
Seit Januar 2006 wird das Bökelbergstadion abgerissen. Die Sprengung der Haupttribüne am 7. März 2006 scheiterte zunächst. Offensichtlich reichte die Sprengkraft zur Zerstörung der Fundamente der beiden Tragesäulen des Tribünendaches nicht aus. Nachdem die Halteseile manuell durchtrennt wurden fiel die Tribüne dann doch "in der Nachspielzeit" mit einigen Stunden Verspätung. Die Abrissarbeiten werden voraussichtlich Mitte 2006 beendet sein. Auf der freiwerdenden Fläche ist ab 2007 der Bau einer Wohnsiedlung geplant. Seit dem 21. März wird die ehemalige Geschäftsstelle abgerissen. Im Juli 2006 sind die Abrissarbeiten am Stadion fast vollständig abgeschlossen, lediglich ein kleiner Teil der Ostgerade und ein Flutlichtmast stehen noch.
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