Axel Ockenfels (* 9. Februar 1969 in Rheydt) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, der durch seine Arbeiten im Bereich der Spieltheorie und der experimentellen Wirtschaftsforschung in der Ökonomie bekannt geworden ist.
1998 promovierte er an der Universität Magdeburg, seine Doktorarbeit wurde als beste Dissertation der Jahre 1998/1999 mit dem Preis der Economic Science Association ausgezeichnet.
In der Folge erhielt er noch weitere Auszeichnungen. 2002 habilitierte er an der Universität Magdeburg in Volkswirtschaftslehre nach Auslandsaufenthalten an der Penn State University und Harvard University.
Bis 2003 arbeitete er am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Wirtschaftssystemen in Jena, im Juli 2003 löste er an der Universität Köln Carl Christian von Weizsäcker als Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften ab. Seit Oktober 2003 ist Ockenfels Vorsitzender der Gesellschaft für Experimentelle Wirtschaftsforschung.
Am 2. März 2005 wurde Ockenfels der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaftfür seine Untersuchungen zur Natur ökonomischer Motivation und Interaktion, sowie für seine Forschungen zum optimalen Design von Auktionsmärkten – zum Beispiel eBay – und anderen ökonomischen und sozialen Institutionen verliehen.
Seit 2005 ist er Mitglied der Nordrhein-westfälischen Akademie der Wissenschaften und seit 2006 Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Derzeit forscht er an der Universität zu Köln. In der Lehre vertritt ihn zur Zeit Prof. Dr. Matthias Sutter.
Ökonom (21. Jh.) | Mann | Deutscher | Geboren 1969 | Leibnizpreisträger
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Axel Ockenfels".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world