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Awarenmark-frankenreich.png Der fränkische Kaiser Karl der Große errichtete um 800 die so genannte Awarenmark auf dem Gebiet des heutigen Niederösterreich, die die Reichsgrenzen gegen die in Pannonien und Ost-Mitteleuropa herrschenden Awaren schützen sollte. Diese drangen ab etwa 560 von Zentralasien nach Europa vor und bedrohten spätestens ab Mitte des 8. Jahrhunderts zunehmend die Interessen der Franken in strategisch bedeutsamen Regionen Mitteleuropas.

Karl der Große errichtete diese Grenzmark als Markgrafschaft, deren Lehnsträger (Grafen) besondere militärische Vollmachten besaßen und dafür Abgaben (Marchfutter) erheben konnten. Im 9. Jahrhundert bestand in diesem Gebiet außer der Mark an der Donau (Marcha Orientalis) auch eine Mark in Kärnten (Karantanien), die aber u. a. auch Gebiete im heutigen Slowenien umfasste.

Siehe auch: Geschichte Österreichs

Weblinks


Historisches Territorium | Deutsche Geschichte | Österreichische Geschichte

 

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