Als Sputum - auch Auswurf oder Expektoration - wird die ausgehustete Absonderung der Atemwegsschleimhäute und beigemischten Zellen bezeichnet.
Diese Zellen können weiter in weiße Blutkörperchen, Epithelzellen, beim Bronchialkarzinom auch als Malignomzellen unterschieden werden. Daneben kann das Sputum auch mit Speichel, Nahrungsresten, Staub, Rauchteilchen, Erregern, Eiter und im Falle eines Bluthustens auch mit Blut versetzt sein.
Die Gewinnung des morgendlichen Sputums durch den Patienten selbst ist für diesen weniger belastend, allerdings kann es so leicht zu einer Verunreinigung mit Keimen aus dem Nasen-Rachen-Raum kommen.
Siehe auch: Zytologie