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Die AMAG (Austria Metall AG) am Standort Ranshofen in der Gemeinde Braunau am Inn (Oberösterreich) wurde 1938 gegründet und ist der größte österreichische Aluminiumkonzern.

Sie wurde 1938 als als Aluminiumwerke Ranshofen gegründet. Im Jahr 1957 wurde sie mit dem Aluminiumwerk in Berndorf der Arthur Krupp AG zur Vereinigten Metallwerke Ranshofen-Berndorf AG zusammengelegt und war in österreichischem Staatsbesitz.

Im Jahr 1987 war die damalige Austria Metall AG der einzige Staatsbetrieb, der durch die hohen Weltmarktpreise Gewinne schreiben konnte, die aber rasch zu Verlusten wechselte, die von der ÖIAG ausgeglichen wurden. Generaldirektor war zu dieser Zeit Rudolf Streicher. Nach einer Privatisierung wurde das Berndorfer Werk 1984 wieder abgetrennt und 1988 dann separat verkauft. 1996 wurde auch die AMAG privatisiert und ist heute ein florierender Konzern.

Konzerndaten (2003)


  • rd. 550 Mio. € Umsatz
  • rd. 1.500 Mitarbeiter

Firmen


  • Austria Metall AG (Holding)
  • AMAG automotive GmbH (Vertriebsgesellschaft)
  • AMAG casting GmbH (Aluminiumrecycling)
  • AMAG extrusion GmbH (Presswerk)
  • AMAG metall GmbH (Metallhandelsgesellschaft)
  • AMAG rolling GmbH (Walzwerk und Hüttengießerei)
  • AMAG service GmbH (zentrale Servicegesellschaft)

  • 33%-Beteiligung an Hamburger Aluminiumwerk GmbH
  • 20%-Beteiligung an Aluminerie Alouette, Elektrolyse in Québec, Kanada

Geschichte


  • 1936 Baubeginn der Elektrolyse der Mattigwerke zur Herstellung von Aluminium
  • 1945 Besetzung der oberösterreichischen Werke durch US-Truppen
  • August 1946 Übergabe des Werkes an die Republik Österreich
  • 1948 Verstaatlichung unter dem Namen Österreichische Metallwerke AG (ÖMAG) bzw. später dann Vereinigte Aluminiumwerke AG (VAW)
  • 1957 Fusion mit Berndorf und Umbenennung in Vereinigte Metallwerke Ranshofen-Berndorf AG (VMW)
  • 1984 Umbenennung in Austria Metall AG (AMAG), nach der Ausgliederung des Werkes Berndorf
  • 1985 Eröffnung des Felgenwerkes Alu-Guß GmbH (heute Austria Aluguss GmbH) als 100 %ige Tochter der AMAG
  • 1996 Privatisierung durch Management-Buyout von K. Hammerer (40%) mit Beteiligung von Constantia (40%) und Arbeitnehmer Privatstiftung (20%)

Weblinks


Ehemaliger Staatsbetrieb | Unternehmen (Österreich)

Austria Metall AG | Austria Metall AG

 

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