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Austrolopithecus africanus.jpg Australopithecus africanus ist eine Vormenschen-Art der Gattung Australopithecus. Sie lebte vor 3 bis 2 Millionen Jahren. Früher wurde sie auch Plesianthropus transvaalensis ("Fastmensch aus Transvaal") genannt.

Der Australopithecus africanus ist der erste richtige Hominide gewesen, da die Veränderungen zum Ramapithecus sehr groß war. Man kann den Australopithecus anamensis als eine Art Vorläufer des A. africanus sehen.

Funde


Australopithecus africanus-Mrs. Ples.jpg.]] Das bekannteste Fossil ist das "Taung-Baby", von dem aber eigentlich nur ein Schädel gefunden wurde. Es wurde im Herbst 1924 von Raymond Dart in Taungs in Südafrika entdeckt, 1925 benannt und lebte vor ungefähr 2,5 Millionen Jahren. Nach diesem Fund wurde die neue Art benannt. Es wurde wohl Opfer eines Raubvogels. Anzeichen für diese These sind Löcher im Schädel. Nachdem anfangs sowohl die Art wie auch die Gattung stark umstritten waren konnte der Fund von "Mrs. Ples" die Einordnung bestätigen. Bei diesem Fund wurden mehrere Knochen eines erwachsenen Exemplars gefunden, wie Teile der Wirbelsäule, der Rippen, des Beckens und den Schädel. Sie wurde 1947 von Robert Broom in einem Steinbruch bei Sterkfontein gefunden. Weitere Funde gab es in Äthiopien, Kenia und Tansania.

Aussehen


Der Australopithecus africanus ist dem Australopithecus afarensis sehr ähnlich. Er bewegt sich schon aufrecht fort, hatte aber ein kleines Schädelvolumen von 420-500 cm³ (das entspricht dem eines Schimpansen). Das Gehirn ist zu klein, um ein ausgeprägtes Sprachzentrum zu haben, deshalb konnte A. africanus noch nicht reden. Der Australopithecus africanus konnte ca. eine Größe von 1,40 m erreichen und wog zwischen 30 und 60 kg. Er lebte in der Savanne in Südafrika und wird deshalb auch Südaffe genannt. Die Mundregion ist besonders auffällig, da sie ein wenig hervorspringt, der Gesichtsschädel ist dadurch leicht schräg gestellt. Der Kiefer ist kräftig und ein Kinnvorsprung fehlt. Die Schneide- und Eckzähne sind äußerst klein, aber die Backen- und Vorbackenzähne sind im Gegensatz dazu riesig. Sie sind fast doppelt so groß wie beim Menschen. Die Gesamtform des Gebisses ist parabolisch. Das ist ein weiterer Grund dafür, dass das Gebiss insgesamt menschenähnlicher als affenähnlicher ist .

Verhalten


Der Australopithecus africanus ernährte sich vermutlich überwiegend von Pflanzenteilen, wie Samen, Nüsse, Blätter, Zweige oder Wurzeln. Er lebte in den Savannen.

Weblinks


Primaten

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