Als Saat wird sowohl der Vorgang des „Aussäens“ wie auch „das Ausgesäte“ und „das aus dem Samen Aufgegangene“ bezeichnet.
Seed packet 2005-12-15.jpg
Die Aussaat kann durch den Menschen, durch Tiere aber auch durch den Wind erfolgen. Der Mensch nutzte früher zur künstlichen Aussaat die Hände, mit welchen er diese aus einem Behältnis in Land- oder Forstwirtschaft streute oder steckte. Heute wird zum großen Teil maschinell gesät. Menschen säen zum Zweck der späteren Ernte der Frucht als Nahrungsmittel oder zum anderweitigen Nutzen. Die Gesamtheit des auszubringenden Samens wird auch als Saatgut bezeichnet.
Saatzeitpunkte
April
Der Monat April ist der Zeitpunkt für die
Freilandaussaat vieler
Gemüsearten oder
Kräuter wie
Erbsen,
Rettich,
Radieschen,
Bohnen,
Salat,
Spinat,
Petersilie,
Dill und viele mehr.
Winter
Die Schneesaat ist ein altes Saatverfahren bei
Birken. Das Saatgut wird hierbei im Winter auf dem Schnee ausgebracht. Eine Bodenbearbeitung ist hierbei nicht nötig.
Bodenbearbeitung
Um ein gutes Gedeihen der Saat zu garantieren muss neben anderen
Faktoren der Boden gut vorbereitet werden. Sobald der
Boden frostfrei ist, kann der im vorangegangenen Herbst umgegrabene Boden aufgelockert und mit einem
Rechen eingeebnet werden. Bei Auflockerung von gefrostetem Boden ist es möglich, dass man die wertvolle
Frostgare im Boden zerstört.
Beete, die erst in der zweiten Maihälfte bestellt werden, kann man ab Mitte April mit einem
Gründünger wie
Kresse oder
Gelbsenf aufwerten.
Nicht alle Pflanzen werden im Saatzeitpunkt April im Freiland ausgesät. Auf der Fensterbank oder im Gewächshaus werden Tomaten, Gurken, Zucchini und Paprika vorgezogen.
Eine andere Saattechnik bildet die Wettsaat.
Literatur
- M. Hartig; Chr. Lemke: Birken-Schneesaat, AFZ-DerWald 57/Heft4, 2002, S. 170-173
Feldwirtschaft | Pflanzenvermehrung | Waldbau
Сеитба | Sowing | Zaaien | Såing | Sådd