Die Ausfallwahrscheinlichkeit bezeichnet eine statistische Größe, die, je nach Zusammenhang, die Wahrscheinlichkeit des Versagens oder einer Störung eines Systems oder einer Beziehung beschreibt. Im Rahmen der Betriebswirtschaftslehre kann grob in die Bereiche Technik und Kreditwesen unterteilt werden.
Die technische Ausfallwahrscheinlichkeit wird als planerisches Instrument u.a. in der Produktionsplanung (Ausfall von Maschinen im Produktionsprozess), der Qualitätssicherung (Ausfall eines ausgelieferten Produktes) und des Risikomanagements (Ausgestaltung der Garantie- und Serviceleistung, u.U. Bildung von Rücklagen) eingesetzt. In der Herstellung physischer Produkte ist vor allem die Gerätelebensdauer von Bedeutung.
Es wird unterschieden in :
Die Ausfallwahrscheinlichkeit grenzt sich zur Ausfallsicherheit ab.
Die kumulative Ausfallwahrscheinlichkeit gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass ein Kredit über einen Zeitraum ausfällt. Kumulative Ausfallwahrscheinlichkeiten lassen sich unter der Annahme, dass die einjährigen Ausfallwahrscheinlichkeiten über jede Periode gleich sind, mit folgender Formel berechnen.
(PD: Ausfallwahrscheinlichkeit über einen Zeitraum ; : einjährige Ausfallwahrschinlichkeit)
Beispiel: einjährige Ausfallwahrscheinlichkeit ist 0,4%. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kredit innherhalb der nächsten fünf Jahr ausfällt beträgt dann 1,98%.
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"Ausfallwahrscheinlichkeit".
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