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Nach Maßgabe von des Berufsbildungsgesetzes ist Ausbildung eine Form der Berufsbildung, die durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist:

  • Durchführung in einem geordneten Ausbildungsgang
  • Vermittlung einer breit angelegten beruflichen Grundbildung
  • Vermittlung der für die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit notwendigen fachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse
  • Erwerb der erforderlichen Berufserfahrung

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Berufsausbildung


Deutschland

Im Gegensatz zur Allgemeinbildung wird mit Berufsausbildung (auch berufliche Bildung) die Ausbildung bezeichnet, die den Berufstätigen in die Lage versetzt, seinen Beruf (Job) auszuüben. Die Berufsausbildung erfolgt immer nach einem didaktischen Konzept.

Zu unterscheiden sind:

Nicht zu verwechseln mit beruflicher Weiterbildung, die berufsbegleitend an (Berufs-)Akademien angeboten wird. Ziel ist hier die Anpassung des Wissens und der Fertigkeiten an geänderte Anforderungen. Die Abgrenzung zum Begriff der Fortbildung, der meist im allgemeinbildenden Bereich verwendet wird, ist unscharf.

In Deutschland enthält das Berufsbildungsgesetz die grundlegenden Regelungen der Berufsausbildung.

Das Gesetz regelt unter anderem, welche Einrichtungen die zuständige Stelle darstellen. Zuständige Stellen sind in der Regel Innungen, Kammern oder andere, durch Rechtsverordnung des Bundes oder der Länder bestimmte Behörden. Aber auch das Berufsbildungsgesetz (BBiG) benennt für einige Bereiche die zuständige Stelle unmittelbar. So sind für die Berufsausbildung der Gehilfen in wirtschafts- und steuerberatenden Berufen die Wirtschaftsprüferkammern und die Berufskammern der Steuerberater und Steuerbevollmächtigten festgelegt.

Die zuständige Stelle hat unter anderem folgende Aufgaben:

  • Sie entscheidet über Verkürzung oder Verlängerung der Ausbildungszeit sowie über die Zulassung zur Abschlussprüfung oder zu Fortbildungsprüfungen (z. B. Meisterprüfungen).
  • Sie überwacht die Durchführung der Berufsausbildung und die berufliche Umschulung.
  • Sie berät Ausbildende und Auszubildende und bestellt Ausbildungsberater.
  • Sie führt das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse.
  • Sie stellt die Eignung von Ausbildungsstätten und Ausbildern fest.
  • Sie errichtet Prüfungsausschüsse und erlässt Prüfungsordnungen.
  • Sie führt Zwischen-, Abschluss- und Meisterprüfungen durch.

Dabei kann sie Ordnungswidrigkeiten mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 EUR ahnden.

Internationaler Vergleich: USA

In den USA ist die Berufsausbildung sehr viel weniger formalisiert als in Deutschland und normalerweise nicht durch ein System von Prüfungen und anderen formalen Anforderungen reglementiert. Nach Verlassen der High School bzw. des Colleges (siehe US-amerikanisches Schulsystem) folgten am Arbeitsplatz meist ein "on the job training" (Lernen durch praktisches Training).

Persönliche Ausbildung


Neben der beruflichen Ausbildung ist auch eine persönliche Ausbildung wünschenswert. Diese Ausbildung versucht die Qualität des eigenen Handelns im persönlichen Umfeld, in gemeinnützigen Gemeinschaften oder Vereinen zu verbessern.

Beispiele:

Siehe auch


Weblinks


Berufsbildung

Vocational education | Formación profesional | Beroepsopleiding | 职业教育

 

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