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Augusto Pedrazza (* 1. Februar 1923 in Mailand, Italien, † Dezember 1994) war ein italienischer Comiczeichner.

Nach einem Grafikstudium an der „Accademia ambrosiana di pittura“ begann Pedrazza 1942 an Comics zu arbeiten. In der zweiten Hälfte der 1940er-Jahre traf er auf Roberto Renzi, der für ihn bis in die 1950er-Jahre Szenarien schuf. Ab 1948 wurden viele seiner Comics beim Verleger „Tomasina“ herausgegeben, dazu zählen unter anderem Tanks, Pierino Atom oder Il Principe Nero.

Zu den bekanntesten Werken Pedrazzas gehören die Comic-Serien Akim, die deutliche Anlehnungen an Tarzan aufwies und bis 1991 fortgesetzt wurde, und die Science-Fiction-Serie Fulgor, der Weltraumfahrer, die zuerst im Piccolo-Format (kleine Heftchen im Querformat) erschien. In den 1960er-Jahren arbeitete Pendrazza auch für den französischen Markt und an der Serie Zembla, die er allerdings schon nach vier Folgen an Franco Oneta abgab, weil sie zu viele Anleihen an seine eigene „Akim“-Serie aufwies. Die „Akim“-Serie wurde später von seinem deutschen Kollegen Hansrudi Wäscher mit „Akim - Neue Abenteuer“ fortgesetzt.

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Comiczeichner

Augusto Pedrazza

 

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