Augias (gr. Αυγειας, Augeias) war in der griechischen Mythologie ein Sohn des Helios (nach anderen Angaben auch des Poseidon oder des Phorbas) und der Hyrmine und somit ein Bruder des Aktor. Er war der König von Elis auf der Peloponnes. Seine Söhne sind Pyleus und Agasthenes. Außerdem hatte er eine Tochter mit Namen Agamede.
Die Aufgabe war für einen Helden nicht nur schmählich, auf Grund der Menge an Rindermist erschien sie selbst für einen Halbgott unmöglich. Nachdem Herakles die niedrige Aufgabe so erledigt hatte, wie es einem Heros anstand, indem er die Fundamente des Stalls an einer Seite aufbrach und durch einen Kanal das Wasser der Flüsse Alpheios und Peneios in den Stall leitete und somit die Augiasställe säuberte, verweigerte Augias ihm seinen Lohn und stritt ab, Herakles das Vieh versprochen zu haben. Allerdings war er bereit, sich einem Urteil durch ein Gericht zu unterwerfen. Als jedoch sein Sohn Pyleus vor den Richtern die Aussage Herakles bestätigte, ließ Augias beide aus dem Land jagen.
Später kehrte Herakles zurück, eroberte Elis, tötete Augias und Agasthenes und übergab das Königreich dem Pyleus. Zur Feier dieses Sieges führte er außerdem die Olympischen Spiele zu Ehren seines Vaters Zeus ein.
Eurystheus rechnete Herakles diese Tat nicht an, da sie gegen Lohn ausgeführt wurde.
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