Der Augeninnendruck bewirkt eine konstant glatte Wölbung der Hornhautoberfläche, einen gleich bleibenden Abstand zwischen Hornhaut, Linse und Netzhaut des Auges, sowie eine gleichmäßige Ausrichtung der Fotorezeptoren auf der Netzhaut. Gemessen kann dieser mit Hilfe eines Tonometers.
Für den Augeninnendruck ist das Kammerwasser verantwortlich. Das Kammerwasser wird vom Epithel des Ziliarkörpers gebildet und fließt dann zwischen Iris und Augenlinse durch die Pupille in die Vorderkammer des Auges. Von dort fließt es über das Trabekelwerk des Kammerwinkels in das episklerale Venennetz ab.
Wenn infolge anatomischer Widerstände innerhalb des Auges ein kontinuierlicher Zu- und Abfluss des Kammerwassers nicht mehr gewährleistet ist, so erhöht oder verringert sich der Augeninnendruck. So kommt es beim Glaukom zu einem erhöhten Augeninnendruck, der die Netzhaut und den Sehnerv schädigen kann. Bei einer Augeninnendruckmessung wird dann ein Wert über 21 mmHg festgestellt.
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"Augeninnendruck".
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