Als Auelehm (auch „Aulehm“ oder „Auenlehm“) wird eine feinkörnige Boden-Ablagerung von Lockermaterial in einer Flussaue bezeichnet.
Auelehm ist meist sandig-lehmig und teilweise humushaltig, außerdem durch hohen Grundwasserstand und regelmäßige Überflutung zumeist sehr feucht.
Diese erdgeschichtlich jungen Auen-Sedimente können zum Teil mehrere Meter mächtig sein. Der Beginn der Bildung von Auelehmen wird in frühgeschichtlicher Zeit vermutet, als die Menschen anfingen, durch großflächige Rodungen Siedlungs-, Weide- und Anbauflächen zu schaffen. So wurde die kahle Erde erodiert und an Flussufern wieder sedimentiert.