article

Wappen Karte
AueWappen.jpg Karte Aue in Deutschland.png
Basisdaten
bgcolor="#FFFFFF"
Bundesland: Sachsen
bgcolor="#FFFFFF"
Regierungsbezirk: Chemnitz
bgcolor="#FFFFFF"
Landkreis: Aue-Schwarzenberg
bgcolor="#FFFFFF"
Höhe: 320 - 564 m ü. NN
bgcolor="#FFFFFF"
Fläche: 20,94 km²
bgcolor="#FFFFFF"
Einwohner: 18.539 (30. April 2005)
bgcolor="#FFFFFF"
Bevölkerungsdichte: 885 Einwohner/km²
bgcolor="#FFFFFF"
Postleitzahl: 08280
bgcolor="#FFFFFF"
Vorwahl: 03771
bgcolor="#FFFFFF"
Kfz-Kennzeichen: ASZ (alt: AU)
bgcolor="#FFFFFF"
Gemeindeschlüssel: 14 1 91 040
bgcolor="#FFFFFF"
Adresse der Stadtverwaltung: Goethestraße 5
08280 Aue

bgcolor="#FFFFFF"
Offizielle Website Stadt Aue
Politik
bgcolor="#FFFFFF"
Bürgermeister: Heinrich Kohl

Aue ist mit rund 18.000 Einwohnern eine Kleinstadt an der Mündung des Schwarzwassers in die Zwickauer Mulde im Erzgebirge. Aue ist Verwaltungssitz des Landkreises Aue-Schwarzenberg und gehört zum Städtebund Silberberg.

Die Stadt war zu DDR-Zeiten ein Zentrum des Maschinenbaus und der Besteckherstellung und entwickelt heute den Tourismus, da durch sie die Silberstraße führt. Sie ist auch durch den Fußballverein FC Erzgebirge Aue, der 2003 den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte, bekannt.

Aue war bis 1991 ein Zentrum der SDAG Wismut.

Geographie


Angrenzende Gemeinden sind Bad Schlema, Bernsbach, Bockau, Zschorlau, die Städte Lauter/Sa., Lößnitz und Schneeberg im Landkreis Aue-Schwarzenberg sowie die Stadt Hartenstein im Landkreis Zwickauer Land.

Geschichte


Eine erste urkundliche Erwähnung fand der Ort als "Owe" 1173, wobei "Owe" die Wiese am Zusammenfluss von Schwarzwasser und Zwickauer Mulde bezeichnet. Aus dieser Zeit stammt das Klösterlein Zelle, dessen Kirche auch heute noch erhalten ist (der Rest fiel während der Industrialisierung den benachbarten Fabrikgebäuden zum Opfer). Eines der ältesten Kunstwerke Sachsens ist das Putzritzgemälde von der Ostwand des Klösterleins, das Kaiser Friedrich I. Barbarossa, Maria und einen Bischof zeigt. Es wurde in den Dreißiger Jahren aus restauratorischen Gründen abgenommen und befindet sich heute in der St.-Annen-Kapelle nahe dem Dom in Freiberg. Eine Kopie von H. Beck findet sich in der Friedenskirche Aue-Zelle.

Die Stadt wurde nach dem Kriegsende 1945 einige Zeit weder durch die Sowjetunion noch durch die USA besetzt. Diese Situation verarbeitete Stefan Heym in seinem Buch "Schwarzenberg" und gern wird auch von der "Freien Republik Schwarzenberg" gesprochen, obwohl dies kein zeitgenössischer Begriff gewesen ist.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember): 1839 bis 19461950 bis 19981999 bis 2004
Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen
1 29. Oktober
2 31. August

Persönlichkeiten


Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

weitere Persönlichkeiten

  • Ernst August Geitner (1783-1852), Chemiker und Erfinder des Argentan, gründete 1829 die Argentanfabrik Auerhammer, den Vorgänger der heutigen Auerhammer Metallwerk GmbH und legte damit den Grundstock für die Entwicklung der Stadt zu einem Zentrum der Herstellung von Argentanbesteck.
  • Clemens Winkler (1838-1904), der Entdecker des Germaniums, verbrachte in Niederpfannenstiel, jetzt Ortsteil von Aue, seine Jugend. Das Auer Gymnasium ist nach ihm benannt.

Weblinks


Ort in Sachsen | Erzgebirge

Aue | アウエ | Aue | Aue

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Aue (Sachsen)".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld