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Ein Außenleiter, in der Schweiz Polleiter, ist jedes elektrisch leitfähige Teil, das im üblichen Betrieb unter Spannung steht und kein Neutralleiter ist.

Umgangssprachlich wird in der Nachrichtentechnik der Kabelschirm eines Koaxialkabels als „Außenleiter“ und in Deutschland ein Außenleiter für Wechselstrom als „Phase“ bezeichnet.

Über den Außenleiter in den weitverbreiteten dreiadrigen Stromnetzen wird eine Wechselspannung von 400 beziehungsweise 230 Volt verteilt.

In einem fünfadrigen Netz gibt es drei Außenleiter. Sie heißen L1, L2 und L3 (früher R, S und T genannt), wobei das L für die englische Bezeichnung line conductor steht. Die Spannung der Außenleiter kann graphisch durch drei Sinuskurven dargestellt werden, die jeweils um 120° phasenverschoben sind (Dreiphasenwechselstrom). Dabei beträgt die Spannung zwischen den Leitern:

  • 230 V (zwischen einem Außenleiter und dem Neutralleiter N, oder dem Schutzleiter PE) bzw.
  • 400 V (zwischen zwei verschiedenen Außenleitern).

Für die Farbcodierung wird folgendes empfohlen:

  • L1 = Braun
  • L2 = Schwarz
  • L3 = Grau
Siehe: Leitungsverlegung

Siehe auch: Schutzleiter

Elektrische Energie | Elektrische Leitung

 

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