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Atlantikfestungen waren wichtige Küstenstädte in Frankreich, welche im Zweiten Weltkrieg nach der Invasion der Alliierten von der Deutschen Wehrmacht zu Festungen erklärt wurden und teilweise bis zur Bedingungslosen Gesamtkapitulation der Wehrmacht verteidigt wurden. Die Festungen wurden einerseits verteidigt, um den im Atlantik eingesetzten U-Booten Operationsfreiheit zu gewährleisten und andererseits um die Alliierten daran zu hindern, die häufig gut ausgebauten Häfen für Nachschublieferungen zu nutzen.

La Rochelle


Die Festung La Rochelle hielt bis zur Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945. Die Festungstruppen bildeten sich aus Teilen der 265. Infanterie-Division.

Lorient


Die Festung Lorient hielt bis zur Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945. Die Festungstruppen bildeten sich aus Teilen des 25. Armeekorps.

Calais


Die Festung Calais wurde bis zum bis zum 1. Oktober 1944 verteidigt. Dies geschah durch Teile der 226. Infanterie-Division.

Dünkirchen


Die Festung Dünkirchen wurde von der 226. Infanterie-Division bis zum Kriegsende gehalten.

Boulogne


Die Festung Boulogne kapitulierte am 23. September 1944.

Royan


Die Festung Royan wurde im April 1945 von alliierten Truppen eingenommen.

Le Verdon


Auch Le Verdon fiel im April 1945.

Die Kanalinseln


Die Kanalinseln blieben bis zur Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 besetzt. Die 319. Infanterie-Division war hier stationiert.

Weblinks


Festung | Militärgeschichte (Zweiter Weltkrieg) | Wehrmacht

 

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