Asymmetrische Kriegsführung bezeichnet die Konfliktsituation, bei der ein Staat mit regulären Streitkräften gegen irreguläre Kräfte (paramilitärische Milizen oder autonom operierende Kampfgruppen), wie beispielsweise Partisanen, Guerilleros oder Terroristen vorgeht.
Das häufige Fehlen von Hoheitsabzeichen oder Uniformen bedingt, daß nach Haager Landkriegsordnung die irregulären Streitkräfte keinen Kombatantenstatus genießen und deshalb völkerrechtlich nicht mehr geschützt sind.
Beispiele für asymmetrische Kriegsführung sind u. a. der Vietnamkrieg, der Afghanistan-Krieg 2001/2002 der USA, die Kriege Russlands in Tschetschenien oder die palästinensische Intifada.
Nach den Anschlägen gegen die USA am 11. September 2001 in New York und auf das Pentagon, Arlington bei Washington, D.C. hat sich die Regierung von Präsident George W. Bush für eine verstärkte Bekämpfung von asymmetrischen Bedrohungen, insbesondere dem islamisch-fundamentalistischen Terrorismus, eingesetzt.
Mao orientierte sich dabei an dem antiken Schriftsteller Sun Tsu, der 510 v. Chr. ein Buch über die dreizehn Prinzipien der Kriegsführung verfasst hatte.
Carl von Clausewitz beschreib ebenfalls in seinem Buch Vom Kriege im Kapitel Volksbewaffnung das Konzept der asymmetrische Kriegsführung. Man sagt, dass Mao Zedong dieses Buch ebenfalls sehr genau analysiert habe.
Асиметрична война | Asymmetric warfare | Guerra asimétrica | Epäsymmetrinen sodankäynti | Guerre asymétrique | Asymmetrische oorlogsvoering | Asymmetrisk krigføring
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"Asymmetrische Kriegsführung".
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