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Aspern
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Aspern war bis 1904 eine eigenständige Gemeinde und ist heute ein Stadtteil Wiens im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt. Das ehemalige Dorf ist durch die Schlacht von Aspern am 21. und 22. Mai 1809 in die Geschichte eingegangen. In dieser Schlacht besiegte die österreichische Armee unter Erzherzog Karl erstmals Napoleon I. seit dessen Machtergreifung. Ein steinerner Löwe vor der Kirche St. Martin erinnert seit 1858 an diese Schlacht.

Das Gebiet von Aspern zählt zu den ältesten Siedlungsgebieten Wiens. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1258 als Asparn. Während der Türkenbelagerungen wird das Dorf schwer zerstört. Im Jahre 1904 wurde das stark landwirtschaftlich geprägte Aspern als Teil des neuen 21. Wiener Gemeindebezirk Floridsdorf eingemeindet. Im Jahre 1938 kam der Stadtteil zum 22. Bezirk Groß-Enzersdorf, einem Teil des neuen Groß-Wiens. Seit dem Jahre 1954 bildet Aspern mit sieben weiteren Gemeinden den Bezirk Donaustadt.

Im Jahre 1912 wurde das Flugfeld Aspern eröffnet. Hier war bis zum 2. Weltkrieg ein Zentrum der österreichischen Zivil- und Militärluftfahrt. Nach dem Krieg wurde das Flugfeld von den russischen Besatzungstruppen verwendet. 1977 wurde das Flugfeld geschlossen.

Zur Zeit wird die U-Bahnlinie U2 nach Aspern verlängert und die Stadt Wien versucht das Gebiet des Flugfelds zu erschließen. Unter anderem wird eine Ansiedelung der TU Wien erwogen.

Ort in Wien | Aspern

 

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