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Wappen Karte
Wappen Asperg.png Karte_Asperg_in_Deutschland.png
Basisdaten
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Bundesland: Baden-Württemberg
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Regierungsbezirk: Stuttgart
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Landkreis: Ludwigsburg
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Geografische Lage:
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Höhe: 270 m ü. NN
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Fläche: 5,80 km²
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Einwohner: 12.842 (30. Juni 2005)
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Bevölkerungsdichte: 2214 Einwohner je km²
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Ausländeranteil: 15,1 %
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Postleitzahlen: 71673-71679
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Vorwahl: 07141
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Kfz-Kennzeichen: LB
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Gemeindeschlüssel: 08 1 18 003
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Adresse der
Stadtverwaltung:
Königstraße 11
71679 Asperg

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Offizielle Website: www.asperg.de
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Politik
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Bürgermeister: Ulrich Storer
Asperg ist eine Stadt am Fuße des Berges Hohenasperg, im Einzugsbereich der Großstadt Stuttgart.

Geografie


Durch seine Lage und seine charakteristische Form als isolierter, 90 m hoher Keuperberg mit steilen Abhängen und einem breiten Oberflächenplateau, in einer ansonsten mäßig hügeligen Umgebung, ist der Hohenasperg weithin sichtbar, beispielsweise von der A 81 aus rechts der Fahrtrichtung, wenn man sich von Norden her Ludwigsburg nähert. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 241 bis 356 Meter Höhe.

Geschichte


Asperg.jpg
HohenaspergVomKleinaspergle.jpg
Hohenasperg.jpg
In vorchristlicher Zeit, um 500 vor Christus, war der Hohenasperg keltischer Fürstensitz mit einer Fluchtburg. Zahlreiche keltische Grabstätten in der näheren Umgebung sind so ausgerichtet, dass sie freie Sicht auf den Hohenasperg bieten, beispielsweise das große Hügelgrab bei Hochdorf an der Enz oder die Grabstätte an der Katharinenlinde bei Schwieberdingen. Einen ganz besonders guten Blick auf den Hohenasperg bietet das am südlichen Rand von Asperg liegende Kleinaspergle, von dem seit einer Grabung im Jahre 1879 bekannt ist, dass es sich um ein keltisches Hügelgrab handelt.

Um 500 nach Christus, nach dem Sieg der Franken über die Alemannen, wurde der Hohenasperg fränkischer Herrensitz und Thingstätte.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Asperg bereits im 5. Jahrhundert nach Christus, größere Bedeutung erlangte der Ort aber erst im 13. Jahrhundert mit der Gründung der bis 1909 selbstständigen Stadt Hohenasperg.

Am 12. Mai 1525 wurde der Bauernführer Jäcklein Rohrbach vom Burgvogt des Aspergs gefangen genommen und dort bis zur Auslieferung an den Truchsess von Waldburg festgesetzt. Ab 1535 wurde der Berg als Festung ausgebaut, die Bewohner wurden an den Fuß des Berges umgesiedelt.

Im Dreißigjährigen Krieg wird die Burg 1634-1635 von einer württembergisch-protestantischen Besatzung, verstärkt durch schwedische Truppen, gegen eine Belagerung durch kaiserliche Truppen verteidigt. Die Belagerung endet schließlich mit der Übergabe an die kaiserlichen Truppen.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg geht die Festung wieder in württembergischen Besitz über. 1688 und 1693 wird die Festung durch französische Truppen besetzt, danach verliert sie ihre Bedeutung für die Landesverteidigung und wird Garnison und Staatsgefängnis.

Die Nutzung als Gefängnis ist dafür verantwortlich, dass der Asperg einem Bonmot zu Folge „Württembergs höchster Berg“ ist: Es dauere nur fünf Minuten um hinauf zu kommen, aber ewig um wieder herunter zu gelangen. 1737 wird Joseph Süß Oppenheimer, der Finanzberater des württembergischen Herzogs, verhaftet und in einem dubiosen politischen Prozess zum Tode verurteilt. Der Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart saß 1777-1787 als Staatsgefangener hier ein. Schubarts Schicksal vor Augen, verfasste Friedrich Schiller sein Drama Die Räuber - und entging selbst der möglichen Festungshaft auf dem Hohenasperg durch Flucht nach Mannheim in der benachbarten Kurpfalz.

Weitere Inhaftierte auf dem Hohenasperg waren der Schriftsteller Berthold Auerbach, der hier in den Jahren 1837-1838 einsaß, Friedrich Kammerer (1833), der Arzt und Dichter Theobald Kerner (1850-1851), der Theologe Karl von Hase, der Satiriker Johannes Nefflen, der Dichter Leo von Seckendorff und zahlreiche weitere, meist politische Häftlinge, die in der Regel wegen ihrer antimonarchistischen Haltung ins Gefängnis kamen.

Seit 1894 befindet sich auf dem Hohenasperg ein Gefängnis für den zivilen Strafvollzug. Inzwischen ist dort das Zentralkrankenhaus für den Baden-Württembergischen Strafvollzug untergebracht. Der letzte prominente Häftling war Peter Graf, Vater der Tennisspielerin Steffi Graf, der 1995 einige Wochen im Haftkrankenhaus auf dem Hohenasperg verbrachte.

Politik


Wappen und Flagge

In Gold auf grünem Dreiberg eine grüne Aspe, beseitet von zwei aufrechten, mit den Enden auswärts gekehrten schwarzen Hirschstangen.

Die Asperger Stadtfarben sind Grün-Gelb.

Wirtschaft


Verkehr

Über die Linie S5 (Bietigheim - Stuttgart) hat Asperg Anschluss an das Stuttgarter S-Bahnnetz; die Fahrzeit vom Stuttgarter Hauptbahnhof beträgt rund 20 Minuten. Über die Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Ludwigsburg-Süd ist Asperg von der A 81 (Heilbronn - Stuttgart - Singen) aus in wenigen Minuten erreichbar.

Öffentliche Einrichtungen


Freizeit- und Sportanlagen

Fünfzehn Gehminuten vom Bahnhof befindet sich das Freibad.

Städtepartnerschaften


Weblinks


Literatur


  • Horst Brandstätter: Asperg - Ein deutsches Gefängnis. Wagenbachs Tachenbücherei Berlin 1978. ISBN 3-8031-2045-4

Landkreis Ludwigsburg | Ort in Baden-Württemberg | Archäologischer Fundplatz in Baden-Württemberg

Hohenasperg | Asperg

 

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