Aspartat-Aminotransferase (AST,ASAT EC 2.6.1.1) wurde früher auch als Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (GOT) bezeichnet und ist ein Enzym, das in Leber, Niere, Herz, Skelettmuskulatur, Pankreas, Milz, Lunge und in den Erythrozyten vorkommt. Es benötigt für seine Funktion das Coenzym Pyridoxalphosphat (Vitamin B6).
Referenzbereich für Messungen bei 37°C nach IFCC
| Alle | <52 U/l |
Interpretation:
Erhöhte AST Werte im Blut sind in der Regel Folge einer Lebererkrankung, einer Skelettmuskelerkrankung oder eines Herzinfarktes. Steigt parallel zur AST auch die ALT an, deutet das immer auf eine Schädigung von Leberzellen hin.
Da es in den roten Blutkörperchen AST gibt, findet man auch in hämolytischen Blutproben erhöhte AST Werte. Diese Hämolyse kann auch in vitro durch unkorrekte Lagerung und langen Transport der Blutproben auftreten.
Starke Erhöhungen findet man bei allen Hepatitiden sowie bei toxischen Leberschädigungen (z.B. Pilzgifte).
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"Aspartat-Aminotransferase".
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