Asienspiele, auch Panasiatische Spiele genannt, sind sportliche Wettkämpfe asiatischer Staaten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Idee anlässlich der 14. Olympischen Spiele von 13 asiatischen Teilnehmerstaaten wieder aufgegriffen. 1948 lud Indien die Vertreter aus China, den Iran, Pakistan und weitere zehn Länder zu einer Konferenz über die Gründung eines asiatischen Sportvereins ein. Im darauffolgenden Jahr kamen Indien und die Sportorganisationen einiger asiatischer Länder wieder zusammen und beschlossen, die Föderation der Asiatischen Spiele zu gründen.
Man einigte sich, dass die Spiele 1949 in Neu Delhi in Indien stattfinden sollten. Die Spiele wurden jedoch abgesagt. 1949 legte man sich auf den Namen Asienspiele ("Asian Games") fest und die Asian Games Federation (AGF) wurde gegründet, wobei Indien durch Yadbindra Xing die erste Präsidentschaft übernahm. Die Charta der Asienspiele wurde damals auf Basis der Charta der Olympischen Spiele definiert.
Im Laufe der Jahre wurden die Spiele zunehmend populärer: an den ersten Spielen 1951 nahmen 489 Athleten aus 11 Nationen in 6 Sportarten teil, 2002 waren es 9919 Athleten aus 42 Nationen, die in 38 Sportarten gegen einander antraten.
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