| Konzerninformation | |
|---|---|
| Name | ABB |
| Branche | Energie- und Automationstechnik |
| Gründungsdatum | 1988 (ASEA: 1890, BBC: 1891) |
| Konzernsitz | Zürich |
| Konzernleitung | Fred Kindle |
| Mitarbeiter weltweit | 104.000 (2005) |
| Umsatz | 22,442 Mrd. USD (2005) |
| Bruttogewinn | 5,612 Mrd. USD (2005) |
| Webseite | www.abb.com |
Asea Brown Boveri (ABB) ist ein Konzern der Elektrotechnik mit Hauptsitz in Zürich. Der Konzern ist weltweit tätig und beschäftigt heute noch insgesamt ca. 105'000 Mitarbeiter. Die größte Beschäftigung erreichte ABB im Jahr 1990 mit über 215'000 Mitarbeitern weltweit.
In den 1990er-Jahren wurde der Verwaltungsrat von Financiers wie Martin Ebner dominiert, denen aber der nötige lange Atem für das Lokomotiven- und Kraftwerkgeschäft fehlte. In der Folge stieg die ABB aus der Verkehrstechnik-Branche aus und verkaufte den 50%-Anteil am Joint-Venture Adtranz an Daimler-Benz. Danach wurde die Kraftwerkssparte an die Firma ALSTOM veräußert. Dies wirkte sich jedoch auch auf die übrigen Bereiche des Konzerns negativ aus, von denen viele Zulieferer der Kraftwerksparte waren.
In den späten 1990ern leitete der Schwede Göran Lindahl den Konzern. Unter ihm wurde 1999 die Traditionsfirma Hartmann & Braun zusammen mit der Elsag Bailey übernommen und in den Konzern eingegliedert. Hieraus entstand unter hohem Personalabbau an den Standorten Alzenau und Eschborn die heutige ABB Automation Products GmbH, mit Hauptsitz in Göttingen, die Automationslösungen und Prozessleitsysteme herstellt. Deutschlandchef war damals der ehemalige Hartmann&Braun Vorstandschef Dietz.
Ab 2001 war der informatikorientierte Joergen Centerman CEO, der den Umgestaltungsprozess der ABB konsequent fortsetzen wollte und dabei die Intention hatte, die ABB müsse sich vorrangig den neuen Informationstechnologien und Dienstleistungen widmen. Eine Maßnahme diesbezüglich war die totale Integration der zuvor für CSC-Plönzke tätigen Informatiker und PC-Dienstleister. Diese wurden nach dem Vorbild der SBS zunächst in die interne Business Unit "KIS" (Kommunikations & Informations Systeme) überführt, nach dem allgemeinen Niedergang des IT-Marktes nach 2001 jedoch später erst wieder ausgegliedert und schließlich vollständig verkauft. Aufgrund der insgesamt verfehlten Strategie musste Centerman kurz darauf seinen Sessel räumen. Die Aktien verloren in dieser Zeit teilweise bis zu 70%. Als Notmassnahme wurde der gesamte Konzern im Bereich Management umstrukturiert und die bisherigen Führungskräfte der einzelnen Geschäftsbereiche weitgehend entmachtet. Stattdessen wurden 7 sogenannte business area manager eingesetzt, die tageweise aus der Schweiz einflogen, um das lokale Management zu beraten und zu kontrollieren.
Vom 5. September 2002 bis zum 31. Dezember 2004 leitete Jürgen Dormann den Konzern als CEO und wurde am 1. Januar 2005 von Fred Kindle, bis dahin CEO der Sulzer AG, abgelöst. Seitdem widmet Dormann sich nur noch seinem Amt als Präsident des Verwaltungsrates.
Grösster Einzelaktionär der ABB mit 8% des Aktienkapitals und der Stimmrechte ist die schwedische Investor AB, das übrige Aktienkapital verteilt sich auf rund 288'000 Aktionäre, von welchen niemand die Schwelle der Meldepflicht von 5% erreicht.
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Elektrotechnikhersteller | Unternehmen (Schweiz) | Unternehmen (Schweden)
Asea Brown Boveri | ABB | Asea Brown Boveri | アセア・ブラウン・ボベリ | ABB | ABB | ABB
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