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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Steiermark | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Weiz (WZ) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 15 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 579 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 579 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | A-8162 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | +43 3179 | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 61703 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeindeamt: | 8162 Arzberg 3 | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.arzberg.steiermark.at | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | gde@arzberg.steiermark.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Franz Kappmaier (ÖVP) | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeinderat: (GR-Wahl 2005) | 9 Mitglieder: 6 ÖVP, 3 SPÖ | |||||||||||||||||||||||||||||||
Die Gemeinde Arzberg liegt in der gleichnamigen Bergbauregion in der Steiermark nordöstlich von Graz. Sie ist auch eine Mitgliedsgemeinde im Almenland.
In einer Schenkungsurkunde vom 12. Juli 1242 wird Arzberg, was soviel wie ’’Berg aus Erz’’ bedeutet, erstmalig als Aerzeperck erwähnt. Bereits im frühen Mittelalter wurde silberhaltiger Bleiglanz als Rohstoff für eine reichhaltige Gewinnung von Silber abgebaut, mit dem die Grazer Münze versorgt wurde . Die Blütezeit des Abbaus von Bleiglanz zur Silber- und Bleierzeugung ist das 18. Jahrhundert. Aus 1000 kg Gestein gewann man 0,5 kg Silber. Der Abbau wird aber auch noch im 19. Jahrhundert betrieben. Von ca. 1900 bis 1927 erfolgte der Abbau von Bleiglanz und Zinkblende zur Gewinnung von Blei, Silber und Zink. Eigentümer der Bergwerke wird 1903 die Aktiengesellschaft Societé des Zincs et Plombs Argentifers de Styrie, Lausanne (Schweiz). Im Jahr 1909 wurde die Aktiengesellschaft Societé des Mines d’Haufenreith, Paris (Frankreich) neuer Eigentümer. Während des 1. Weltkrieges wurden die Rohstofflagerstätten der Region von 1915 bis 1918 unter militärische Verwaltung gestellt. In der Folge musste wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten ein Zwangsverwalter eingesetzt werden. Nach dem 1. Weltkrieg wurde von 1918 bis 1924 die Montana Bergbau Industrie Ges.m.b.H. Eigentümer der Bergwerke. Im Jahr 1924 wechselte der Eigentümer erneut, die Bergwerke gehörten jetzt der ‘’Haufenreither Blei- und Zinkerz Bergbau AG’’, Wien (Österreich), die die Bergbautätigkeit im Raum Arzberg 1927 einstellt. Nach Abschluss der Sicherungsarbeiten erfolgte 1935 die Heimsagung der Bergleute. In den Jahren 1973 bis 1975 wurden die Lagerstätten erneut auf Rentabilität des Abbaus untersucht. Eine Wiederaufnahme der Bergbautätigkeit wurde jedoch verworfen. Einer der alten Stollen wurde als Schaubergwerk eingerichtet.
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"Arzberg (Steiermark)".
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