| Wahlspruch: -
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| Amtssprache | Niederländisch
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| Hauptstadt | Oranjestad
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| Staatsform | autonomer Landesteil des Königreichs der Niederlande
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| Staatsoberhaupt | Königin Beatrix
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| Gouverneur | F. J. Refunjol
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| Regierungschef | Nelson O. Oduber
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| Fläche | 193 km²
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| Einwohnerzahl | 110.000 (Juli 2005)
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| Bevölkerungsdichte | 396 Einwohner pro km²
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| Währung | Aruba-Florin (AWG)
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| Zeitzone | UTC -4 Stunden
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| Nationalhymne | Aruba Dushi Tera
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| Internet-TLD | .aw
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| Vorwahl | +297
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| Karibik Aruba Position.png
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| Aa-map.png
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Aruba ist eine der drei
ABC-Inseln in der südlichen
Karibik, 25 Kilometer nördlich von
Venezuela gelegen. Sie ist eine der drei gleichberechtigten Königreichsteile des
Königreiches der Niederlande (die anderen sind die
Niederländischen Antillen und die eigentlichen
Niederlande in Europa). Wie die anderen Landesteile hat auch Aruba eine eigene Verfassung und Regierung. Sie genießt vollkommene innere Autonomie.
Geographie
Aruba ist die westlichste und kleinste der drei
ABC-Inseln. Sie ist überwiegend flach, max. 30 km lang und max. 9 km breit. Der höchste Berg ist der
Jamanota mit 188 m. Der Westen der Insel wird durch Strände geprägt, während der Osten der Insel durch teilweise bizarre
Felsküsten geprägt ist.
Flora und Fauna
Aruba liegt außerhalb der Orkanzone und genießt ganzjährig herrliches Sonnenwetter und kühlende Passatwinde. Zu den schönsten Seiten Arubas gehört die natürliche Vegetation der Insel. Die Landschaft erhält durch die üppigen Kakteen,
Aloepflanzen und die unverwechselbaren Silhouetten der
Divi-Divi-Bäume einen besonderen Reiz. Der Nationalpark
Arikok bietet einen Einblick in die Vegetation der Insel.
Infrastruktur
Es gibt einen Flughafen:
Queen Beatrix International Airport, (
IATA-Flughafencode: AUA)
Geschichte
Aruba wurde
1499 von
Spaniern entdeckt und besiedelt.
1636 erwarben die Niederländer die Insel. Im
19. Jahrhundert wurde die Insel im Zuge des
Goldrausches wirtschaftlich interessant.
Die letzten Jahrzehnte im
20. Jahrhundert verhalfen der Insel zu einem weiteren Aufschwung durch den boomenden
Tourismus. Aruba trennte sich offiziell
1986 von den
Niederländischen Antillen, wozu
Bonaire und
Curaçao gehören, und wurde zu einem autonomen Staat innerhalb des Königreichs der
Niederlande.
Die Bestrebungen zur vollständigen Unabhängigkeit von den Niederlanden wurden auf Bitte des Staates Aruba im Jahr
1990 vorübergehend eingefroren.
Siehe auch: Liste der Premierminister von Aruba
Wirtschaft
Von
1825 bis etwa
1915 war auf Aruba die
Goldgewinnung der größte Wirtschaftszweig. Arubas größte Stadt nach der Hauptstadt
Oranjestad ist St. Nicolas. Sie entwickelte sich in der Zeit der Goldgewinnung zu dieser Größe.
Erst
1990 begann man auf Aruba wieder
Erdöl zu raffinieren und zu lagern. Aktuell ist das Öl wieder das zentrale Produkt Arubas.
Weitere Industrie beschränkt sich weitestgehend auf die Herstellung von Tabak und Getränken.
Daneben existieren auf Aruba viele Offshore-Banken und Datenverarbeitungsfirmen. Seitdem Aruba auf dem Index der OECD als Steueroase gelandet war, weil Arubas finanzielle Strukturen einer großangelegten Steuerhinterziehung und Geldwäsche förderlich sind, hat die Regierung Arubas viele Schritte unternommen, um den „Steuersparern“ diese Möglichkeiten zu nehmen und somit den Auflagen der OECD gerecht zu werden.
Die Landwirtschaft spielt auf Aruba keine große Rolle, weil u. a. das Klima mit viel Sonne, warmtropischen Temperaturen aber wenig Regen einen schlechten Boden hinterlässt.
Der Tourismus spielt auf Aruba nach dem Öl die zweitwichtigste Rolle und ist wichtigster Devisenbringer der Insel.
Arubas wichtigste Handelspartner sind die Niederlande, die USA sowie Kolumbien und Venezuela.
Die offizielle Währung Arubas ist der arubanische Florin (AWG). Ein Florin besteht aus 100 Cents. Es gibt Münzen zu 5, 10, 25 und 50 Cents sowie zu einem, zweieinhalb und fünf Florins. Die quadratische 50-Cent-Münze, „yotin“ genannt, ist vermutlich die bekannteste Münze Arubas.
Tourismus
Aruba gilt in Europa als Geheimtipp in der Karibik, da sie von schweren Stürmen (z. B.
Hurrikane) verschont bleibt und ein nahezu bilderbuchartiges tropisches Klima bietet. Die meisten
Touristen kommen aus den USA, die sich zum größten Teil in den Ballungszentren des Tourismus westlich der Hauptstadt niederlassen. Aber auch deutsche Touristen sind immer häufiger auf Aruba anzutreffen. Auch für
Surfer bietet Aruba „gute Wellen“.
Weblinks
Aruba | Insel (Karibik) | Abhängiges Gebiet (Niederlande) | Ehemalige Kolonie
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