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Artur "Atze" Brauner (* 1. August 1918 in Łódź, Polen) ist ein Filmproduzent.

1918 als Sohn eines Holzgroßhändlers in Łódź geboren, hatte er 49 jüdische Verwandte durch die Nazis verloren, als er am 16. September 1946 die Central Cinema Company (CCC-Film) gründete. 1949 baute er seine Studios auf einem ehemaligen Fabrikgelände in Spandau-Haselhorst auf, in denen seit den ersten Dreharbeiten, im Februar 1950 "Maharadscha wider Willen", über 500 Filme, die Hälfte davon eigene Produktionen, entstanden.

Große Erfolge konnte er in den 1960er-Jahren mit Filmen nach Bryan Edgar Wallace und Karl May verzeichnen.

Der Berliner Filmproduzent hat inzwischen das 80. Lebensjahr überschritten, denkt aber trotzdem noch nicht ans Aufhören. Sein bisher letzter Film (Babij Jar - Das vergessene Verbrechen) kam 2002 in die Kinos.

1996 erhielt Brauner den Scharlih-Preis, die bekannteste Auszeichnung, die mit dem Namen Karl May verbunden ist.

Filmografie (Auswahl)


Literatur


Artur Brauner: "Mich gibt's nur einmal" München, Berlin, (Herbig) 1976

Weblinks


Mann | Pole | Filmproduzent | Geboren 1918

 

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