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Arnold Böcklin (1827 - 1901), Selbstportrait (1873).jpg Arnold Böcklin (* 16. Oktober 1827 in Basel, † 16. Januar 1901 in S. Domenico bei Fiesole, Provinz Florenz) war ein Schweizer Maler, Zeichner, Graphiker und Bildhauer. Er gilt als einer der bedeutendsten bildenden Künstler des 19. Jahrhunderts.

Leben


1845 bis 1847 Studium an der Düsseldorfer Kunst-Akademie. Anschließend unternahm er Studienreisen in die Schweiz, in die Niederlande und nach Frankreich. Er arbeitete von 1850 bis 1857 in Rom. Von 1860 bis 1862 lehrte er als Professor an der Kunstakademie Weimar. Er wurde am 18. Januar 1901 auf dem Friedhof Camposanto degli Allori (dem protestantischen Friedhofe) bei Florenz begraben.

Werke


Toteninsel.jpg Neben Ferdinand Hodler, Max Klinger und Lovis Corinth ist Böcklin einer der Hauptvertreter des deutschen Symbolismus, der mit der dominierenden akademischen Malerei und dem vorherrschenden Naturalismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brach.

Surrealisten wie Giorgio de Chirico, Salvador Dalí und Max Ernst sahen in ihm einen ihrer Vorläufer und würdigten Böcklin als "genialen und ironischen Künstler".

Zu seinen bedeutenden Werken zählen u.a. das Selbstbildnis mit fiedelndem Tod (1872) und die fünf Variationen der „Toteninsel” (1880–1886]. arnoldboecklinfont.png Bekannt wurde der Name Böcklins auch durch die ursprünglich von ihm entworfene und nach ihm benannte Jugendstil-Schriftart.

Weitere Bilder


Biographien


  • Carl Brun: Schweizerisches Künstler-Lexikon, 1. Band A-G, Huber & Co, Frauenfeld 1905. Reprint: Kraus Reprint Ltd., Nendeln, Liechtenstein 1967. Seiten 162-167.
  • Fritz von Ostini: Böcklin (Band LXX der Künstler-Monographien herausgg. von H. Knackfuß), Verlag von Velhagen & Klasing, Bielefeld und Leipzig 1907

Weblinks


Mann | Schweizer | Bildhauer | Schweizer Maler | Zeichner | Geboren 1827 | Gestorben 1901

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