Der Arlberg Straßentunnel ist mit 13.976 m Länge der längste Straßentunnel Österreichs.
Durch den einröhrigen Tunnel, der von der ASFINAG betrieben wird, führt die Arlberg Schnellstraße (S16).
Mit der Zunahme des Fahrzeugverkehrs im 20. Jahrhundert war die Passstraße unzureichend geworden. So entschied man sich für den Bau eines Straßentunnels zwischen Langen und St. Anton, der eine wintersichere Alternative zur Arlberg-Passstraße bietet.
Der Bau kostete etwa 300 Millionen Euro. Am 5. Juli 1974 begannen die Arbeiten, der Durchstich war am 9. Oktober 1977, so dass am 1. Dezember 1978 der Verkehr freigegeben werden konnte.
Eine Besonderheit des Straßentunnels ist, dass er eigentlich aus zwei Tunneln besteht. Auf Tiroler Seite wird er nämlich noch einmal von der Rosannaschlucht durchtrennt, bevor sich das eigentliche Massiv in Richtung Vorarlberg über die Röhre erhebt.
Er ist für 1.800 Kraftfahrzeuge pro Stunde ausgelegt und ist mit 4 Lüftungszentralen, einem Schacht mit 736 m (tiefste Europas), 12 Ventilatoren, einem durchgehenden schaltbaren Lichtband, 43 TV-Kameras zur Verkehrsüberwachung, Notruftelefonen im Abstand von 212 m und 16 Abstellnischen ausgestattet. Zur Erhöhung der Sicherheit in dem Tunnel werden derzeit (2005) acht Verbindungsstollen mit 150 m bis 300 m Länge zu dem parallel führenden Arlberg-Eisenbahntunnel gebaut. Die durch Schleusen abgetrennten Stollen werden außerdem noch Sammelräume aufweisen.
Die Benutzung des Tunnels ist mautpflichtig und kostet 8,50€ (Stand: März 2006).
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"Arlberg Straßentunnel".
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