Argir ist ein Ort der Färöer und heute der südliche Stadtteil von Tórshavn, der Hauptstadt der Färöer auf der größten Insel Streymoy.
Argir war einst ein Dorf südlich von Tórshavn und wurde 1997 eingemeindet. Durch die verstärkte Bautätigkeit erstreckt sich Argir inzwischen bis weit in die Hänge. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Hauptstadt und das Meer mit der vorgelagerten Insel Nólsoy. Argir verfügt auch über einen idyllischen kleinen Hafen.
Ursprünglich wurde Argir im 16. Jahrhundert als Lepra-Station gegründet. Nachdem die Lepra 1750 überwunden werden konnte, befand sich hier ein Armenhaus.