Die Arcierenleibgarde (von ital. Arciere - Bogenschütze, Leibwächter) war eine der Leibgarden des Kaisers von Österreich.
Im Jahre 1763 nach dem Frieden von Hubertusburg von Maria Theresia als k.u.k.Erste Arcierenleibgarde gegründet. Ursprünglich wurden nur halbinvalide Offiziere adliger Herkunft aufgenommen. Seit 1807 konnten auch Nichtadlige aufgenommen werden. Die Aufnahmebedingungen waren sehr streng. Es wurde gutes Aussehen und eine Mindestgröße verlangt. Der Aspirant musste auf besondere Verdienste vor dem Feind hinweisen können, wenn möglich auch auf Verwundungen, die ihn jedoch nicht verunstalten durften. Er musste gute Führung vorweisen, Unverheiratete wurden bevorzugt.
Der Dienst wurde zu Fuß geleistet und bestand in der Bewachung der kaiserlichen Vorräume. Gardekapitän, Gardekapitänleutnant und Gardeoberleutnant stammen aus der k.u.k.Generalität.
Einquartiert war diese Leibgarde unter anderem in der Leibgardekaserne in Wien.
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