Die Archäometallurgie ist eine Forschungsdisziplin der Archäometrie, die sich mit der Metallurgie archäologischer Funde, insbesondere der Urgeschichte bzw. Vorgeschichte befasst. Sie arbeitet mit naturwissenschaftlichen Analysemethoden an archäologischen Funden und Befunden. Hierzu zählt u.a. die metallographische Untersuchung mit dem Lichtmikroskop oder Auflichtmikroskop (siehe Metallografie), sowie diverse Analyseverfahren zur chemischen Zusammensetzung, wie z.B. das Elektronenmikroskop oder SEM (scanning electron microscope). Es zählt mit seinen EDS (energy dispersive spectrometry) und WDS (wavelegth dispersive spectrometry) Verfahren zu den am weitesten verbreiteten Instrumenten bei der Untersuchung archäometallurgischer Proben.
Das Interesse vor allem der Einführung neuer metallischer Werkstoffe, wie des Kupfer, der Bronze und des Eisen. Die Hauptbetätigungsfelder liegen in der Herkunftsanalyse (z.B. Blei Isotopen Analyse und Spurenelementanalyse), der prähistorischen Werkstoffkunde und der Rekonstruktion von Herstellungsprozessen. Die Rekonstruktion extraktiver Prozesse wie der Verhüttung, sowie des Abbaus archäologisch relevanter Erze gehören dazu ebenso wie die Analyse von Schlacken, den Abfallprodukte der Verhüttung, da diese wertvolle Informationen enthalten. Anhand der vorhandenen chemischen Verbindungen, den Phasen, in einer Schlacke lassen sich Rückschlüsse auf deren Bildungsbedingungen, und damit auf die Bedingungen im prähistorischen Ofen machen.
Die Anfänge der Kupfermetallurgie erfolgt in Mitteleuropa in mehreren Phasen und gilt als Teil der secondary products revolution:
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