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Als Arbeitsnorm oder Norm bezeichnet man die in einer Planwirtschaft zu leistende Arbeit in einem bestimmten Zeitraum. Zu der Arbeitsnorm gehörte die Beschreibung der Bedingungen, also den technischen und organisatorischen Voraussetzungen sowie die Art der Arbeitsdurchführung. Das alles führt zur Berechnung, welche Stückzahl eines Produktes in einer bestimmten Zeit hergestellt werden kann.

Von einer Normerhöhung spricht man, wenn ein einzelner Arbeiter pro Stunde beispielsweise nicht mehr fünf sondern zehn Produkte herstellen muss. Der Aufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR war zum Teil Auswirkung einer solchen Normerhöhung.

Siehe auch: Normbrecher, Adolf Hennecke, Frida Hockauf

Weblinks


Geschichte der DDR | Arbeit | Personalwesen | Standard

 

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