| Strukturformel | |
|---|---|
| Arachidonsaeure.PNG | |
| Allgemeines | |
| Name | Arachidonsäure |
| Andere Namen | 5,8,11,14-Eicosatetraensäure, Eicosa-5,8,11,14-tetraensäure |
| Summenformel | C20H32O2 |
| CAS-Nummer | 506-32-1 |
| Kurzbeschreibung | gelbliche Flüssigkeit |
| Eigenschaften | |
| Molmasse | 304,46 g/mol |
| Aggregatzustand | flüssig |
| Dichte | ? g/cm³ |
| Schmelzpunkt | -49,5 °C |
| Siedepunkt | 170 °C |
| Dampfdruck | ? Pa (x °C) |
| Löslichkeit | unlöslich in Wasser, gut Löslich in unpolaren Lösungsmitteln (Benzen) |
| Sicherheitshinweise | |
| Gefahrensymbole | |
| R- und S-Sätze | R: 19 |
| MAK | ? |
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Normbedingungen. | |
Arachidonsäure (5,8,11,14 - Eicosatetraensäure) ist eine vierfach ungesättigte Fettsäure. Arachidonsäure wird in jedem tierischen und menschlichen Organismus aus der essentiellen omega-6-Fettsäure Linolsäure über die Zwischenstufen Gammalinolensäure (GLA) und Dihomogammalinolensäure (DGLA) synthetisiert oder über die Nahrung aufgenommen.
Arachidonsäure ist eine gelbliche Flüssigkeit (Fp. -49.5°C). Sie findet sich als Bestandteil von Lipoiden und Phosphatiden (Lipide).
Bei Entzündungsprozessen und der Entstehung von Schmerzsignalen spielt sie eine wichtige Rolle als Vorläuferin derjenigen Eikosanoide, die diese Prozesse verstärken (Serie-2). Eine möglichst geringe Aufnahme oder Synthese von Arachidonsäure scheint in diesem Zusammenhang in den meisten Fällen gesundheitlich sehr wünschenswert zu sein. Eine Vielzahl von Medikamenten von Acetylsalicylsäure bis hin zu Rheumamedikamenten beruhen in ihrer Wirkung darauf, die Entstehung dieser Eicosanoide aus der Arachidonsäure zu unterbinden.
Arachidonsäure ist in veresterter (physiologisch inaktiver) Form als Lipidbestandteil vor allem in den Zellmembranen lokalisiert und kann durch die regulierte Aktivität des Enzyms Phospholipase A2 freigesetzt werden. Vitamin E inhibiert die Phospholipase und kann so Entzündungsprozesse vor allem bei Gelenkerkrankungen wie der aktivierten Arthrose und weiterer Arthritis-Formen positiv beeinflussen.
Der Name der Arachidonsäure leitet sich von der Erdnuss (Arachis hypogaea) her, aus der die Arachidonsäure zuerst isoliert wurde.
Chemische Verbindung | Carbonsäure | Lipid
Arachidonic acid | Ácido araquidónico | Arakidonihappo | Acide arachidonique | Acido arachidonico | Arachidonzuur | Kwas arachidonowy
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