Die Apostolische Administratur für Südalbanien (lat. Apostolica Administratio Albaniae Meridionalis) ist ein Verwaltungsbezirk der römisch-katholischen Kirche, der in seinen Funktionen einem ordentlichen Bistum weitgehend gleichgestellt ist.
Offiziell ist die südalbanische Administratur seit ihrer Einrichtung im Jahr 1939 ein uniertes Bistum, in dem neben dem lateinischen auch der byzantinische Ritus Verwendung findet. Allerdings ist das katholische Leben, das im vorwiegend orthodoxen und muslimischen Südalbanien schon vor dem Zweiten Weltkrieg nur sehr schwach entwickelt war, durch das Religionsverbot der albanischen Kommunisten von 1967 völlig erloschen, und der in den letzten Jahren begonnene Wiederaufbau wird vor allem von auswärtigen Priestern und Ordensleuten getragen, die der lateinischen Tradition entstammen. Deshalb wird heute bei den Katholiken Südalbaniens die Hl. Messe fast ausschließlich nach römischen Ritus gefeiert.
Die Diözese hat nur 3200 Gläubige (2004), die von 15 Priestern betreut werden. Daneben sind in Südalbanien fast 100 Ordensschwestern tätig. Neben sechs kanonischen Pfarreien gibt es eine Reihe Seelsorgestationen für die sehr verstreut lebenden Katholiken. Apostolischer Administrator ist seit 1996 Hil Kabashi, der aus dem Kosovo stammt. Sein Amtssitz ist in der Stadt Fier; die Verlegung des Bischofssitzes nach Vlora ist geplant; in der Hafenstadt wurde bereits mit der Errichtung der bischöfliche Kurie begonnen.
Siehe auch: Katholische Kirche in Albanien, Autokephale orthodoxe Kirche von Albanien, Apostolisches Exarchat von Mazedonien
Bistum (römisch-katholisch) | Religion (Albanien)
Albanian Byzantine Catholic Church | Église grecque-catholique albanaise | Igrexa Católica Albanesa
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"Apostolische Administratur für Südalbanien".
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