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Das Antoniuskreuz (Antoniterkreuz), auch Taukreuz (nach dem griechischen Buchstaben τ) genannt, hat die Form eines „T“, es fehlt also der obere senkrechte Teil über dem waagerechten Querbalken. In der Darstellung der Kreuzigungsszene werden häufig die Kreuze der beiden Schächer beiderseits des Gekreuzigten als Antoniuskreuze dargestellt. Diese Kreuzform trägt auch die Bezeichnung Ägyptisches Kreuz (siehe auch Anch). In der Tradition des Antoniterklosters zu Grünberg führt die Universität Gießen seit 1607 ein blaues Antoniterkreuz auf silbernem Grund als Wappen. Der Heilige Antonius (Antonius Abbas oder auch Antonius der Große genannt) wird meist mit einem Stab dargestellt, an dessen Ende sich ein Antoniuskreuz befindet (daher die Bezeichnung). Der nach ihm benannte Antoniterorden hat sich vorwiegend der Krankenpflege angenommen, hier besonders der Vergiftungsopfer durch Ergotamin im Mutterkorn (im 14. Jhd. in Europa 350 Hospitäler!). Daher gibt es Deutungsversuche, das Antoniterkreuz als Krücke der vom Mutterkorn Gelähmten anzusehen.

weitere Kreuzesformen sind:

  • das griechische gleichschenkelige Kreuz, bei dem der waagerechte Querbalken des senkrechten Balken in der Mitte teilt
  • das lateinische Kreuz in der häufigsten Form
  • das Andreaskreuz in Form eine X, an dem der Apostel Andreas gekreuzigt wurde
  • das Gabelkreuz in Form eines Y an den Kruzifixen des 14ten Jahrhunderts

Christliches Symbol | Kreuz

 

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