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Antonio Bertali.jpg Antonio Bertali (* März 1605 in Verona; † 17. April 1669 in Wien) war ein italienisch-österreichischer Komponist und Violinist.

An der Kathedrale seiner Heimatstadt erhielt er seine musikalische Ausbildung. Ab 1622 war er in Diensten des Erzherzogs Karl Josef. 1624 wechselte er in den kaiserlichen Dienst an den Wiener Hof, wo er 1649 unter Ferdinand III. und als Nachfolger von Giovanni Valentini Kapellmeister wurde.

Sein Stil war norditalienisch, er komponierte Opern, Oratorien und Instrumentalmusiken. Mit seinen Opern trug er maßgeblich zur Festigung der italienischen Operntradition in Wien bei.

Werke


Etwa die Hälfte seines umfangreichen Werkes ist verschollen, in den Beständen der Wiener Hofbibliothek und in der Bibliothek des Stift Kremsmünster sind noch zahlreiche Autographen und Kopien aus der Hand von Bertalis Zeitgenossen Pavel Josef Vejvanovský erhalten.

Vokal

  • Weltliche und kirchliche Kantaten, Motetten, u.A. Donna real (1631) für die Hochzeitsfeier 1631 des künftigen Kaisers mit der Infantin von Spanien.
  • Missa Ratisbonensis (1636)
  • Lamento della regina d'Inghiterra
  • Requiem pro Ferdinando II (1637)
  • Mehr als 50 Introitus

Opern

  • L'inganno d'amore; 1653 Regensburg
  • Theti favola dramatica; 13. Juli 1656 Wien
  • Il re Gilidoro favola; 19. Febr. 1659 Wien
  • La magia delusa; 4. Juni 1660
  • Gli amori d'Apollo con Clizia; 1. März 1661 Wien
  • Il Ciro crescente 3 Intermezzi zu Il pastor fido; 14. Juni 1661 Park des Schlosses Laxenburg
  • La Zenobia di Radamisto; 18. Nov. 1662
  • L'Alcindo; 20. Apr. 1665 Wien
  • La contesa dell'aria e dell'acqua festa a cavallo; 24. Jan. 1667 Wien

Instrumental

  • Sonata Leopoldus I.
  • Tausend Gülden Sonate
  • Ciaconna in C-Dur für Violine und B.C.
Sowie unzählige weitere Sonaten, Sonatellas und Suiten a 3, 4, 5, 6.

Umfangreiche Auflistung der Werke Bertalis

Online Partituren


Italienischer Komponist | Komponist (Barock) | Österreichischer Komponist | Geboren 1605 | Gestorben 1669

Antonio Bertali | Antonio Bertali | アントニオ・ベルターリ

 

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