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Die Resistenz gegen Antibiotika ist die Fähigkeit eines Mikroorganismus sich gegen Antibiotika zu wehren. Ein Protein oder Enzym, das durch ein bestimmtes Gen auf der Bakterien-DNA codiert wird, unterstützt diesen Mechanismus. Bekanntestes Beispiel ist die Penicillinase, welches das Penicillin neutralisiert. Die Bakterien, die Penicillinase herstellen können, sind gegen dieses und ähnliche Antibiotika immun.

Resistenzgene haben sich schon vor dem Einsatz von Antibiotika entwickelt. Sie sind die ökologische Antwort der Bakterien auf jene Pilze, die antimikrobiell wirksame Stoffe produzieren. Durch Plasmide werden genetische Informationen inklusive der Resistenzfaktoren von einem Bakterium zum anderen weitergegeben. Die auf diese Weise entstehenden multiresistenten Bakterien haben mehrere Resistenzgene und stellen eine besondere Gefahr dar. Bakterien können zu resistenten "Supererregern" werden, auch ohne mit den verschiedenen Antibiotika selbst Kontakt gehabt zu haben. Die üblichen, gegen solche multiresistenten Bakterien eingesetzten Antibiotika bleiben wirkungslos.

Diese Unempfindlichkeit trat in dem Eiterkeim Staphylococcus aureus auf, einer Bakterienart, die schon gegen viele andere Antibiotika Resistenzen entwickelt hat.

Resistente Bakterien sind eine große Bedrohung für Säuglinge, Kleinkinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem.

Literatur


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  • Michael Kresken: Wie wirksam sind Linezolid und Telithromycin? Resistenzsituation bei grampositiven Infektionserregern in Deutschland. Pharmazie in unserer Zeit 33(1), S. 20 - 27 (2004),

Weblinks


http://www.m-ww.de/meldungen/news_archive.html?id=33

Antibiotikum | Antibiose

Antibiotikaresistens | Antibiotic resistance | Résistance aux antibiotiques | Resistentie tegen antibiotica | Antibiotikaresistens

 

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