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Anthropozentrisch bedeutet, dass der Mensch sich selbst als den Mittelpunkt der weltlichen Realität versteht. Es leitet sich vom griechischen anthropos (= Mensch) und dem lateinischen centrum (= Mittelpunkt) ab. Der Anthropozentrismus hat eine weltanschauliche, eine ethische und eine religiöse Komponente.

Der Mensch ist der Maßstab aller Dinge.

Das Christentum ist christozentrisch, also theozentrisch und anthropozentrisch zugleich, d.h. es hat Jesus Christus als Zentrum, der zugleich Gott und Mensch ist (vgl. *).

Als Ethikmodel dem Anthropozentrismus gegenübergestellt ist der Physiozentrismus. Moralischer Wert wird darin nicht nur dem Menschen, sondern in verschiedenen Ausprägungen auch der weiteren Natur beigemessen.

Ausprägungen des Physiozentrismus sind:

  • Biozentrismus: Jedes Lebewesen hat einen moralischen Eigenwert. Wurde vor allem von vegan bzw. vegetarisch lebenden Personen sowie Tierrechtlern und Umweltaktivisten entworfen: Biophilie (Rupert Lay).

  • Holismus: Moralisch relevantes Kriterium ist das Sein an sich
  • Pathozentrismus: als Kriterium zur Abgrenzung gilt die Leidensfähigkeit

Siehe auch


Philosophie (unsortiert)

Anthropocentrism | Antropocentrismo | Antroposentrismi | Anthropocentrisme | Antropocentrismo | Antroposentrisme | Antropocentryzm | Антропоцентризм | Antropocentrizem

 

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