| Annobón | |
|---|---|
| Aequatorialguinea-karte-politisch-annobon.png | |
| Basisdaten | |
| Hauptstadt: | Palé |
| Fläche: | 17 km² |
| Einwohner: | 5.008 (2001) |
| Bevölkerungsdichte: | 294,59 Einw./km² (2001) |
| ISO 3166-2: | GQ-AN |
Annobón (auch Annobom) ist eine Insel im Golf von Guinea und gleichzeitig eine zu Äquatorialguinea gehörende Provinz mit der Hauptstadt Palé.
Die Insel ist nur 17 km² groß. Rund 5000 Einwohner verteilen sich auf die Dörfer San Antonio und San Pedro. Sie stammen von Sklaven ab, die von Spaniern und Portugiesen auf die Insel gebracht wurden.
Annobón ist vulkanischen Ursprungs. Die Gipfel des Pico del Fuego und des Pico Surcado erreichen eine Höhe von 630 m. In einem Krater des Pico Surcado befindet sich ein See.
Noch im selben Jahr erhielt die amerikanische Axim Consortium Group eine Lizenz, rund sieben Millionen Tonnen Nuklearmüll zu vergraben. Bis heute kommen jedes Jahr rund zwei Millionen Tonnen Müll hinzu. Obiang nimmt dafür jährlich etwa 200 Mio US-$ ein. Die Bevölkerung sieht von diesem Geld nichts und lebt in bitterer Armut. Die Insel steht vor dem ökologischen Kollaps - die Pflanzen können die Giftkonzentration im Grundwasser nicht bewältigen und sterben ab. Jedes zweite auf der Insel geborene Kind leidet an Unterernährung, Anämie oder anderen Krankheiten.
Äquatorialguinea | Insel (Afrika) | Provinz (Äquatorialguinea)
Annobón | Annobón | Annobón | Annobón | アンノボン島 | Annobon | Pagalu | Ano Bom