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Annemarie Pieper (* 1941 in Düsseldorf) gehört zu den wichtigsten deutschen Philosophinnen des 20. Jahrhunderts.

Pieper studierte Philosophie, Anglistik und Germanistik an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, wo sie 1967 im Fach Philosophie promovierte. 1972 habilitierte sie sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München und war dort bis 1981 Universitätsdozentin und Professorin für Philosophie. Sie wirkte als Editorin in der Schelling-Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit. Von 1981 bis 2001 war sie ordentliche Professorin für Philosophie an der Universität Basel.

Pieper ist in der Schweiz einem größeren Publikum durch Rundfunk- und Fernsehsendungen bekannt. Beim Schweizer Fernsehen moderiert sie die Sendung „Sternstunde Philosophie“.

Die Schwerpunkte von Annemarie Pieper liegen vor allem auf dem Gebiet der Ethik, der feministischen Philosophie und der Existenzphilosophie. Ihre „Einführung in die Ethik“ gehört zu den Standardwerken des Faches.

Pieper ist außerdem Mitherausgeberin der Kritischen Gesamtausgabe der Briefe Friedrich Nietzsches sowie des Jahrbuches der Nietzsche-Gesellschaft „Nietzscheforschung“.

Ausgewählte Werke


  • Einführung in die Ethik, 5. Aufl. Francke, Tübingen u. a. 2003, ISBN 3-8252-1637-3, ISBN 3-7720-1698-7
  • Gibt es eine feministische Ethik?, Finck, München 1998, ISBN 3-7705-3320-8
  • Søren Kierkegaard, Beck, München 2000, ISBN 3-406-41956-9
  • „Ein Seil geknüpft zwischen Tier und Übermensch“. Philosophische Erläuterungen zu Nietzsches erstem „Zarathustra“, Stuttgart 1990, ISBN 3-608-91065-4
  • Die Klugscheisser-GmbH , Schwabe, Basel 2006 (Roman), ISBN 3-7965-2219-2

Weblinks


Frau | Deutscher | Philosoph (20. Jh.) | Geboren 1941

 

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