Anna-Maria Müller (* 23. Februar 1949 in Friedrichroda) ist eine ehemalige deutsche Rennrodlerin.
Anna-Maria Müllers Familie kam als Umsiedler aus dem Riesengebirge in die Rodelhochburg Friedrichroda nach Thüringen. Eine Werbeaktion an ihrer Schule führte sie zum Rennrodeln, wo ihr Trainer Hugo Oberhoffner diverse Talente trainierte. 1966 wurde sie Vizeeuropameisterin bei den Juniorinnen, 1967 zum ersten Mal DDR-Meisterin, was sie 1969 wiederholen konnte. Bei der Weltmeisterschaft 1967 stürzte sie. Bei den Olympischen Spielen in Grenoble wurde sie hinter Ortrun Enderlein zunächst Zweite, wurde jedoch, genauso wie die Siegerin, wegen angeblich unerlaubten Erhitzens der Kufen disqualifiziert. 1969 wurde sie Vizeweltmeisterin, 1970 Europameisterin und WM-Vierte. 1972 folgte auf eine Bronzemedaille bei der Europameisterschaft der Sieg bei den Olympischen Spielen 1972 in Sapporo. Nach den Olympischen Spielen beendete sie ihre Laufbahn und ihr Pharmazie Studium. Nach dem Studium ließ sie sich als Apothekerin in Berlin nieder.
Frau | Geboren 1949 | Rennrodler (Deutschland) | Olympiasieger (Rennrodeln) | Rodeleuropameister
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