| Groenefeld.jpg |
Grönefeld begann im Alter von fünf Jahren mit dem Tennisspielen und entschloss sich im April 2003, Nordhorn zu verlassen und die Tennisakademie von Rafael Font de Mora in Scottsdale, Arizona zu besuchen. Die Ausbildung in Arizona wird von ihrem Ausrüster Adidas, dem Deutschen Tennis-Bund und dem Niedersächsischen Tennisverband finanziert. Kurz nach ihrer Entscheidung, in die USA zu gehen, gewann sie 2003 den Junioren-Wettbewerb beim Turnier von Roland Garros. Gleichzeitig war sie während der Saison 2003 die Nummer 1 der Junioren-Weltrangliste im Einzel und im Doppel.
Sie gewann sieben ITF-Einzeltitel und schloss sich im April 2003 dem Profizirkus an. Ihre größter Erfolg vor ihrem Durchbruch im Jahr 2005 war das Erreichen des Viertelfinals beim WTA-Turnier in Palermo im Juli 2004.
Der Einzug in das Finale beim WTA-Turnier in Pattaya City im Februar 2005, welches sie in drei Sätzen gegen Conchita Martínez verlor, die Halbfinalteilnahme beim WTA-Event in Stanford im Juli 2005 und der Einzug in die Finals von Peking und Luxemburg im September 2005, brachten sie in der Weltrangliste weiter nach oben.
Im Jahre 2005 erreichte sie bei den Australian Open in Melbourne, den French Open in Paris und den US Open in New York die 3.Runde.
Ihren ersten WTA-Doppeltitel errang Grönefeld zusammen mit der Französin Marion Bartoli im Februar 2005 auch beim Turnier von Pattaya City. Bei den Turnieren in Wimbledon und den US Open spielte sie 2005 zusammen mit der Tennislegende Martina Navratilova Doppel. Das Team schaffte es jeweils bis ins Halbfinale. Beim Turnier von Toronto gewann sie mit Navratilova ihren ersten Tier-1-Titel im Doppel. Ihren dritten Doppeltitel gewann Grönefeld im September 2005 mit Meghann Shaughnessy auf Bali.
Gemeinsam mit Thomas Haas bildete sie das deutsche Team beim Hopman Cup 2005. Hierbei gewann sie eine von ihren drei Einzelbegegnungen gegen Gisela Dulko aus Argentinien. Haas und Grönefeld bekamen auf Grund einer Verletzung von Haas nicht die Möglichkeit, in das Finale einzuziehen. Sie mussten gegen Argentinien aufgeben.
In ihrem letzten Turnier im Jahr 2005 in Moskau führte Grönefeld in der zweiten Runde 6-1 und 4-2 als sie gegen Maria Sharapova umknickte und verletzungsbedingt aufgeben musste.
Im August 2005 gelangte sie zum ersten Mal unter die Top 30 der Damen-Weltrangliste. Im Oktober gelang ihr der Einzug in die TOP 20. Damit war Deutschland erstmalig nach Anke Huber wieder in den TOP 20 vertreten.
Das Jahr 2006 begann für Grönefeld nach ihrer Verletzungspause mit einigen Rückschlägen, sie fand nicht sofort zu ihrer guten Vorjahresform zurück. So gab sie eine schlechte Vorstellung beim Hopman Cup ab, an dem sie dieses Mal mit Nicolas Kiefer teilnahm.
Nachdem sie im Einzel beim ersten Grand Slam Turnier, den Australian Open, im Einzel bereits in der zweiten Runde ausschied, erreichte sie mit Ihrer Doppelpartnerin Meghann Shaughnessy das Halbfinale.
Im Anschluss daran erzielte sie auch keine guten Ergebnisse, so spielte sie als bestplatzierteste Spielerin, die je an einem ITF-Turnier teilgenommen hat, bei einem Turnier in Ortisei, Italien mit und verlor prompt gegen die Qualifikantin und damals 161 Plätze schlechter stehende Französin Aravane Rezai in der ersten Runde.
Doch Anfang März schlug Grönefeld eindrucksvoll zurück, als sie beim ersten Turnier auf ihrem Lieblingsbelag Sand in Acapulco, Mexiko sowohl im Einzel als auch im Doppel siegte. Im Einzel schlug sie die Italienerin Flavia Pennetta in drei Sätzen und im Doppel siegte sie erneut zusammen mit ihrer ehemaligen Trainingspartnerin Meghann Shaughnessy. Beim anschließenden Turnier in Indian Wells erreichte sie erstmalig ein Tier I - Viertelfinale, einige Wochen später in Charleston sogar das erste Tier I - Halbfinale, wo sie an der Nr. 2 der Setzliste, Nadia Petrova scheiterte, nachdem sie im Viertelfinale die an Nr. 4 gesetzte Russin Svetlana Kuznetsova schlagen konnte. Nach einem eher schwachen Auftritt zu Beginn der europäischen Sandplatzsaison fand sie Ende Mai zu alter Stärke zurück und konnte in Istanbul das Halbfinale erreichen. Am 4. Juni, an ihrem 21. Geburtstag, erreichte Grönefeld sensationell das Viertelfinale der French Open und schied dort gegen die Titelverteidigerin Justine Henin-Hardenne mit 5:7 und 2:6 aus.Grönefeld spielte im ersten Satz erfreulich gut, konnte im 2. Satz aber nichts mehr entgegen bringen. In Eastbourne erreichte Grönefeld das erste mal in ihrer Karriere das Viertelfinale eines Rasentunieres. Dort unterlag sie Svetlana Kuznetsova, trotz drei Matchbälle in drei Sätzen mit 7:5, 5:7 und 6:7. In Wimbledon unterlag Grönefeld Zvetlana Pironkova mit 6:3, 3:6 und 1:6.
Trainiert und gemanagt wird Grönefeld von Rafael Font de Mora, welcher selbst aktiver Tennisspieler war. Sie war Trainingspartnerin der US-amerikanischen Profi-Tennisspielerin Meghann Shaughnessy, mit der sie in Font de Moras Tennisakademie in Arizona arbeitete. Genau wie Shaughnessy hat Grönefeld eine starke Vorhand und einen überdurchschnittlichen Aufschlag, mit welchem sie viele Spiele dominieren kann. Der Vertrag mit Font de Mora läuft bis 2009. Grönefeld trainiert nach dem Match immer noch zwei Stunden.
Vor ihrer Arbeit in Arizona war Grönefeld bis 2001 Schülerin des örtlichen Gymnasiums in Nordhorn, welches sie mit dem Erwerb der mittleren Reife verließ. In der Damen-Tennisbundesliga spielte sie für den TV Sparta 87 Nordhorn. In ihrer Freizeit spielt Grönefeld gerne Klavier und macht Gymnastik. Ihr Bruder Bastian Grönefeld war ebenfalls Tennisspieler, hat nun aber ein medizinisches Praktikum begonnen.
Anna-Lena Grönefeld gilt als größte deutsche Nachwuchshoffnung im Tennis. Ihr Vorbild ist Steffi Graf.
| No. | Datum | Turnier | Belag | Gegner im Finale | Ergebnis |
| 1. | Mrz 4, 2006 | Acapulco, Mexiko | Sand | Flavia Pennetta (Italien) | 6-1 4-6 6-2 |
| Nr. | Datum | Partnerin | Turnier | Belag | Finalgegner | Endergebnis |
| 1. | 2005 | Marion Bartoli (Frankreich) | Pattaya City, Thailand | Hart | Marta Domachowska / Silvija Talaja (POL/CRO) | 6-3 6-2 |
| 2. | 2005 | Martina Navratilova (USA) | Toronto, Kanada | Hart | Conchita Martínez / Virginia Ruano-Pascual (ESP/ESP) | 5-7 6-3 6-4 |
| 3. | 2005 | Meghann Shaughnessy (USA) | Bali, Indonesien | Hart | Jie Zheng / Zi Yan (CHN/CHN) | 6-3 6-3 |
| 4. | 2006 | Meghann Shaughnessy (USA) | Acapulco, Mexiko | Sand | Shinobu Asagoe / Emilie Loit (JPN/FRA) | 6-1 6-3 |
| Turnier | 2006 | 2005 | 2004 | Karriere |
|---|---|---|---|---|
| Australian Open | 2r | 3r | - | 0 |
| Roland Garros | QF | 3r | 2r | 0 |
| Wimbledon | 1r | 1r | 1r | 0 |
| US Open | 3r | 1r | 0 | |
| Finalteilnahmen | 1 | 3 | 0 | 4 |
| gewonnene Turniere | 1 | 0 | 0 | 1 |
| Jahresendplatzierung | 21 | 75 | N/A |
Frau | Deutscher | Tennisspieler (Deutschland) | Geboren 1985
Anna-Lena Grönefeld | Anna-Lena Grönefeld | Anna-Lena Groenefeld | אנה לנה גרונפלד | Anna-Lena Grönefeld | Anna-Lena Grönefeld
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Anna-Lena Grönefeld".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world